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Aktuell Asien

Erdrutsch reißt mindestens 17 Menschen in den Tod

Tagelang hatte es auf der indonesischen Insel Java geregnet. Dann löste sich eine Schlammlawine. Die Erdmassen töteten mindestens 17 Menschen. Etwa 90 Bewohner werden noch vermisst.

Helfer konnten am Unglücksort im indonesischen Distrikt Banjarnegara bisher 17 Leichen bergen. Nach Angaben der Behörden wurden 38 verletzte Bewohner in ein Krankenhaus gebracht, einige von ihnen sollen sich in einem kritischen Zustand befinden. Etwa 90 Menschen würden noch vermisst, sagte ein Behördenvertreter auf der Insel Java. Rettungskräfte brachten rund 420 Menschen in Notunterkünften in Sicherheit.

Nach Angaben eines Mitarbeiters der nationalen Katastrophenschutzbehörde beteiligten sich 200 Soldaten und Polizisten sowie 500 Freiwillige an der Suche nach Verschütteten. "Die Bedingungen vor Ort sind ziemlich schwierig", sagte der Sprecher Sutopo Purwo Nugroho. Es würden schwere Maschinen eingesetzt, um eine Straße freizuräumen.

Der Erdrutsch verschüttete in der Ortschaft Jemblung 105 Häuser unter sich. Die Ortschaft liegt etwa 460 Kilometer östlich der Hauptstadt Jakarta. In dem Unglücksgebiet funktionierten die Telefonverbindungen nicht. Ausgelöst wurde der Erdrutsch durch starke Regenfälle. Erst am Donnerstag war bei einer anderen Schlammlawine auf der dicht bevölkerten Insel Java ein Dorfbewohner ums Leben gekommen. In Indonesien hat vor kurzem die Regenzeit begonnen. Nach Angaben der Behörden lebt etwa die Hälfte dre 250 Millionen Einwohner in Gegenden, die bei starkem Niederschlag von Erdrutschen gedroht sind.

kle/sp (afp, dpa, ape)

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