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Reise

Erdbeben trifft Chinas UNESCO-Welterbe

Der Jiuzhaigou-Nationalpark ist mit seiner einzigartigen Seenlandschaft eine touristische Hauptattraktion im Südwesten Chinas. Nun hat ein Erdbeben das Gebiet erschüttert.

Laut chinesischer Nachrichtenagentur Xinhua sind mindestens sechs Touristen unter den Todesopfern. Infolge des Bebens seien unter anderem Häuser direkt vor dem Parkeingang eingestürzt. Das Erdbeben war das stärkste im Jiuzhaigou-Nationalpark seit 2008.

Das Jiuzhaigou-Tal ist seit 1992 UNESCO-Welterbe und einer der berühmtesten Nationalparks in China. Auf 72.000 Hektar leben zahlreiche Vogelarten und seltene Säugetiere wie der Große Panda. Tief türkisfarbene Seen und die zerklüftete Karstlandschaft ziehen jährlich über zwei Millionen Touristen aus China und der ganzen Welt an.

China Jiuzhaigou National Park Tibetan Village, Jiuzhaigou Nine Village Valley, Sichuan province, Asia (picture-alliance/robertharding/M. Snell)

Eines der tibetischen Dörfer im "Tal der neun Dörfer"

Zum Welterbe gehören zudem die neun Dörfer der tibetischen Minderheit im Tal.

Laut chinesischer Behörden werden die Touristen derzeit schrittweise aus Jiuzhaigou zu sicheren Unterkünften gebracht. Es sollen sich über 50.000 Touristen im Nationalpark befunden haben.

fm/ks (dpa, reuters, dpa, unesco.org)

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