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Aktuell Asien

Erdbeben macht Tausende obdachlos

Fast 90 Menschen sind bei dem verheerenden Beben in China ums Leben gekommen. Die Regierung schickt Helfer und Hilfsgüter in die Region, um den Überlebenden zu helfen. Probleme bereiten die vielen Nachbeben.

Am Tag nach dem schweren Erdbeben im Nordwesten Chinas laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. In der Provinz Gansu etwa 1200 Kilometer westlich von Peking wurden mehr als 5700 Häuser zerstört und 70.000 weitere beschädigt. Tausende Menschen sind obdachlos.

Das Erdbeben ereignete sich am Montagmorgen bei der Stadt Dingxi und hatte nach Angaben der Erdbebenwarte der Provinz eine Stärke von 6,6 auf der Richterskala. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, starben 89 Menschen, rund 870 wurden verletzt.

Hilfe unterwegs

In New York sprach UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den Betroffenen sein tiefes Mitgefühl aus. "Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer und Verletzten", schrieb er in einer Mitteilung. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping warnte vor Nachbeben und Regenfällen, die weitere Erdrutsche auslösen könnten. Xinhua zufolge wurden bis zum Montagabend mehr als 420 Nachbeben gezählt.

Die chinesische Regierung hat den obdachlos gewordenen Menschen Hilfsgüter geschickt. 10.000 Zelte, 30.000 Baumwolldecken, 5000 Feldbetten und 10.000 Schlafsäcke stehen nun bereit. Außerdem wurden 3000 Helfer von Armee, Feuerwehr, lokalen Behörden und Milizen in die Erdbebenregion entsandt. Vielerorts waren durch das Beben auch die Stromversorgung und das Kommunikationsnetz unterbrochen worden.

det/mm (dpa, rtr)