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Aktuell Amerika

Erdbeben erschüttert Mexiko

Ein Erdbeben hat die Mitte und den Süden Mexikos erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,2 lag im Bundesstaat Guerrero nahe der Pazifikküste. Trotz der Schwere des Bebens kamen keine Menschen zu Schaden.

Viele Menschen erlitten aber einen Schock. Im rund 270 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt wurde Erdbebenalarm ausgelöst. Tausende Menschen verließen in Panik ihre Häuser und Büros.

Zum Glück nur Sachschäden

"Das war ein schweres Beben. Zum Glück wurde niemand verletzt", sagte der Leiter des Zivilschutzes der Hauptstadt, Fausto Lugo. Kurz nach dem Beben kreisten Hubschrauber auf der Suche nach Schäden über dem Zentrum von Mexiko-Stadt.

Der Leiter der Nationalen Zivilschutzbehörde, Luis Felipe Puente, warnte vor Nachbeben und forderte die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Schwere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. In Mexiko-Stadt, Acapulco und Chilpancingo stürzten die Dächer und Wände einiger Gebäude ein, wie die örtlichen Behörden mitteilten. In mehreren Vierteln der Hauptstadt fiel der Strom aus. Einige Menschen blieben in Aufzügen stecken und mussten von der Feuerwehr geborgen werden.

Plötzlich fehlte ein Stück Autobahn

Im Bundesstaat Michoacán sei nahe der Ortschaft Las Cañas ein Teil der Autobahn weggerutscht, teilte die Provinzregierung mit. Mehrere Autofahrer hätten einen Schock erlitten und würden behandelt. Das Beben war auch in den Bundesstaaten Jalisco, Puebla und Oaxaca zu spüren.

In den Badeorten Acapulco und Puerta Vallarta an der Pazifikküste wurden einige Hotels geräumt. Die Osterwoche ist Hauptreisezeit in Mexiko. Die Erdbebenwarte USGS hatte das Beben zunächst mit der Stärke 7,5 eingestuft. Die mexikanische Erdbebenwarte hatte die Stärke auf 7 beziffert.

1985 war Mexiko von einem Erdbeben der Stärke 8,1 erschüttert worden. Damals kamen mindestens 6.000 Menschen ums Leben.

haz/ml (rtr, afp, dpa, ap)

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