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Wissen & Umwelt

Er lebt! Roter Seedrache entdeckt

Zum ersten Mal konnten Forscher die seltenen Meerestiere live in Aktion beobachten. Bisher berief man sich bei der Beschreibung des Seedrachen auf tote Tiere.

Es war eine kleine Sensation: Vor der Westküste Australiens konnten US-Forscher erstmals lebende Exemplare des rubinroten Meeresfisches beobachten, wie sie jetzt in der Fachzeitschrift "Marine Biodiversity Records" schrieben. Die 25 Zentimeter langen Tiere tummelten sich in 50 Metern Tiefe in den Seetangwiesen des Recherche Archipels. Die Forscher stellten fest, dass die Seedrachen trotz starkem Wellengang an einem Ort fraßen. Dafür hielten sich die Fische mit ihrem Greifschwanz an Seetang fest.

Flash-Galerie Film Unsere Ozeane (Universum Film)

Der Fetzenfisch ist der engste Verwandte des Roten Seedrachens

Nahe Verwandte des Roten Seedrachens - der Kleine und Große Fetzenfisch - haben an blättrigen Seetang erinnernde Fortsätze, mit denen sie perfekt getarnt sind. Das kann der rubinrote Fisch nicht vorweisen. "Es war ein verblüffender Moment, als wir entdeckten, dass der RoteSeedrache keinerlei Fortsätze hat", sagte Co-Autorin Josefin Stiller vom Scripps Institut für Ozeanographie an der University of California, San Diego.

Traurig sein muss der Seedrache allerdings nicht: er hat seinen Verwandten den Greifschwanz voraus.

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