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Wirtschaft

E.ON investeiert Milliarden in Spanien

Ein Jahr nach der gescheiterten Komplettübernahme des spanischen Stromversorgers Endesa hat der Energiekonzern E.ON milliardenschwere Beteiligungen des Unternehmens erworben. Vorstand und Aufsichtsrat stimmten am Freitag dem von mehreren Banken ermittelten Kaufpreis von 8,9 Milliarden Euro zu, teilte E.ON in Düsseldorf mit. Einschließlich der Verbindlichkeiten beläuft sich die Transaktion auf ein Volumen von 11,8 Milliarden Euro. Damit muss E.ON deutlich mehr zahlen als ursprünglich angenommen. Der größte deutsche Energiekonzern hatte sich nach dem verlorenen Übernahmekampf um Endesa mit seinen Konkurrenten Enel und Acciona auf den Erwerb verständigt. Damals hatte das Unternehmen den Wert der Beteiligungen auf rund 10 Milliarden Euro veranschlagt.