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Wirtschaft

E.ON beantragt Ministererlaubnis für Ruhrgas-Übernahme

Der Energiekonzern E.ON setzt auf ein Machtwort von Wirtschaftsminister Werner Müller, um trotz des Vetos des Bundeskartellamtes den Gasversorger Ruhrgas übernehmen zu können. Europas größter privater Energiekonzern beantragte am Dienstag eine sogenannte Ministererlaubnis für die Elefantenhochzeit. E.ON-Chef Ulrich Hartmann betonte, durch den Zusammenschluss würden Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen, die Sicherheit der Energieversorgung in der Bundesrepublik erhöht und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Ruhrgas gestärkt. Deshalb solle der Minister eine Sondergenehmigung geben. Das Bundeswirtschaftsministerium kündigte an, es werde bereits im Juni über die den Zusammenschluss entscheiden. Deutschlands oberste Wettbewerbshüter hatten im Januar die E.ON-Pläne gestoppt, da sie bei einem Zusammenschluss der Energiekonzerne sinkenden Wettbewerbsdruck und damit steigende Gaspreise fürchten.

  • Datum 19.02.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1rum
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