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Wirtschaft

Enttäuschung über Ruhr-Oel-Beteiligung

Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA hat den Verkauf seiner Anteile an der deutschen Ruhr Oel GmbH als Abschied von einem «schlechten Geschäft» bezeichnet. Die Beteiligung habe seit ihrem Beginn vor fast 30 Jahren für Venezuela «praktisch keinen Gewinn gebracht». Es sei kein einziges Barrel (159 Liter) Schweröl aus Venezuela raffiniert worden, und es seien auch keine Arbeitsplätze für Venezolaner entstanden, bemängelte das Unternehmen in einer Erklärung in Caracas. Russlands größter staatlich geführter Ölförderer Rosneft hatte vorigen Freitag anlässlich eines Besuchs von Venezuelas Staatschef Hugo Chávez in Moskau angekündigt, den 50-prozentigen PDVSA-Anteil an Ruhr Oel zu übernehmen.