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Europa

Entspannung bei Waldbränden in Russland

Die Feuerwehren in Russland haben nach eigenen Angaben die rund 500 Wald- und Torfbrände weiter eingedämmt.

Feuerwehrmann löscht kokelnde Baumstümpfe in Russland (Foto: AP)

Löscharbeiten kommen voran

Die Zahl der Wald- und Torfbrände in Russland ist weiter rückläufig. Trotzdem lag Moskau am Mittwoch (18.8.2010) noch unter einer Rauchglocke. Die Schadstoffkonzentration in der Luft liege weiterhin über den Grenzwerten, teilte die Umweltaufsichtsbehörde Moscowmonitoring mit. Allerdings war der Smog nicht so schlimm wie Anfang des Monats. Ab Donnerstag soll die lang ersehnte Abkühlung eintreten.

Ein Sprecher des Katastrophenschutzministeriums sagte, seit Donnerstag vergangener Woche hätten die Brandbekämpfer die in Flammen stehende Flächen rund um Moskau halbiert. Allerdings loderten rund um die Hauptstadt noch vier Wald- und fünf Torfbrände. In ganz Russland stünden noch 20.000 Hektar in Flammen, hieß es. Das wären im Vergleich zur größten Ausdehnung der Feuersbrünste nur noch zehn Prozent der Fläche.

Gesundheitsexperten warfen der russischen Regierung vor, die langfristigen Gesundheitsrisiken, die mit der sengenden Hitze und dem stechenden Smog in Verbindung stünden, nicht anzusprechen. Demnach könnte die Zahl der Selbstmorde und die der Fälle von Alkoholmissbrauch nach oben schnellen. Die Hitze beeinträchtige alle Organe, auch die Atemwege und das Hormonsystem, erklärte der Gesundheitsexperte Boris Rewitsch. So sei auch von zunehmenden Fällen von Diabetes auszugehen. Insbesondere Kinder und schwangere Frauen seien gefährdet.

Autor: Bernd Riegert, dpa

Redaktion: Gero Rueter

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