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Auswirkungen G20-Gipfel

Entschädigungen für G20-Opfer

Die Bundesregierung will die Hälfte der Entschädigungszahlungen für Opfer der Krawalle beim G20-Gipfel in Hamburg tragen. Es soll dafür eigens eine Ansprechstelle für die Betroffenen eingerichtet werden.

Nach Angaben des Finanzministeriums lässt sich die Größenordnung des geplanten Hilfsfonds aktuell noch nicht beziffern. Das Finanzministerium und die Hamburger Behörden seien dabei, eine Verwaltungsvereinbarung abzuschließen: Ziel sei es schnelle Hilfe für die Opfer von Gewalt bei der Beseitigung der Schäden zu gewährleisten, heißt es aus dem Ministerium.

Zuvor hatte die Essener Funke Mediengruppe, zu der auch das Hamburger Abendblatt gehört, darüber berichtet. Nach ihren Angaben wird eine "großzügige Regelung" angestrebt, um alle berechtigten Ansprüche zu erfüllen. Vorgesehen ist, dass die Stadt Hamburg eine Ansprechstelle einrichtet, wo Betroffene Ansprüche geltend machen könnten. Die Stadt kümmere sich um die Auszahlungen sowie "eventuelle Rückforderungen bei den Versicherungen der Betroffenen".

Unterstützung von Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte nach dem von Gewaltausbrüchen überschatteten G20-Gipfel in Hamburg den Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfe zugesagt. Randalierer hatten vor allem im Schanzenviertel unter anderem Scheiben zertrümmert, Autos angezündet und Läden verwüstet. Aber auch andere Stadtteile der Hansestadt waren von den Ausschreitungen betroffen.

cgn/WW (afp, dpa)

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