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Fußball

Englische Woche in der Bundesliga

Drei Spiele innerhalb von acht Tagen, die Fußball-Bundesliga läuft auf Hochtouren. Gerade in so einer "englischen Woche" können die Clubs viele Punkte einfahren, aber auch gehörig an Boden verlieren.

Münchens Torschütze Thomas Müller (r.) feiert seinen Treffer zum 2:0 mit seinen Teamkollegen Bastian Schweinsteiger (l.-r.), Philipp Lahm und Mario Mandzukic. Schalkes Benedikt Höwedes (r.) schaut zu (Foto: Friso Gentsch/dpa)

Münchens Torschütze Thomas Müller (r.) feiert seinen Treffer zum 2:0 mit seinen Teamkollegen Bastian Schweinsteiger (l.-r.), Philipp Lahm und Mario Mandzukic. Schalkes Benedikt Höwedes (r.) schaut zu

Es ist Wiesen-Zeit in München und beim FC Bayern läuft alles rund. Nach dem Sieg auf Schalke am Wochenende kommt nun der VfL Wolfsburg in die Arena des Tabellenführers. Die Wölfe schafften "nur" ein mageres Remis im Heimspiel gegen Aufsteiger Greuther Fürth, dennoch warnt Bayern-Profi Holger Badstuber: "Wolfsburg ist ein unangenehmer Gegner, man weiß nie so richtig, wie sie drauf sind."

Das Top-Duell der 5. Runde allerdings findet in Frankfurt statt, die Eintracht erwartet Borussia Dortmund. Und der mit vier Siegen furios gestartete Aufsteiger liegt als Zweiter sogar fünf Punkte vor dem Meister. Nach dem Ende der glanzvollen Serie von 31 Spielen ohne Niederlage - der BVB verlor in Hamburg - droht der Klopp-Elf bei einer weiteren Schlappe sogar der Absturz ins Tabellen-Mittelfeld. Doch damit rechnet eigentlich niemand ernsthaft, sogar Eintracht-Coach Armin Veh nicht: "Dortmund ist der klare Favorit, der im Normalfall nicht zweimal hintereinander verliert."

Schalke unter Zugzwang

Unterdessen will Schalke 04 nach dem mutlosen Auftritt gegen die Bayern die Sympathie der Fans mit einem Heimsieg zurückgewinnen. "Das Spiel haben wir abgehakt. Jetzt muss die volle Konzentration dem nächsten Gegner gelten, und das ist Mainz 05", betont S04-Trainer Huub Stevens: "Und die haben am Wochenende gewonnen."

Die Frage vor dem Aufsteiger-Duell zwischen Greuther Fürth und Düsseldorf dürfte lauten: Spielt die Fortuna wieder zu Null? In fünf Pflichtspielen bekamen die Rheinländer noch kein Gegentor. Für Trainer Mike Büskens ist klar, "dass wir einen Dreier wollen gegen eine Mannschaft, die durch die vier Spiele, in denen sie bisher ungeschlagen ist, natürlich mit viel Selbstvertrauen hier antreten wird."

Trainer Mike Büskens (M.) feiert mit seinen Spielern den Aufstieg der SpVgg Greuther Fürth (Foto: David Ebener dpa/lby)

Trainer Mike Büskens (M.) bei der Aufstiegsfeier - nun kommt Mitaufsteiger Düsseldorf nach Fürth

Hannover ist Favorit

In der Tabelle befinden sich beide Teams im Moment mit jeweils sieben Punkten auf Augenhöhe, dennoch ist Hannover 96 der Favorit in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg. So liest sich zumindest die Statistik: Gegen die Franken gewannen die 96er drei der letzten vier Heimspiele und fünf der letzten sieben Duelle.

Vor dem Spiel SC Freiburg gegen Werder Bremen fallen Prognosen schwer. Die Breisgauer verbuchten in den letzten acht Duellen mit Werder 35 Gegentore und nur einen Punkt. Doch unter der Regie von Trainer Christian Streich sind die Freiburger zu Hause noch ungeschlagen - es gab je fünf Siege und Unentschieden.

Hamburg mit breiter Brust

Der Hamburger SV holte in den letzten fünf Auswärtspartien zwar nur einen Zähler, tritt nun aber mit breiter Brust in Mönchengladbach an. Immerhin kann sich der HSV damit brüsten, den 31 Partien lang unbesiegten Meister aus Dortmund bezwungen zu haben. Leicht werde es bei der Borussia aber "auf gar keinen Fall", betont der Hamburger Coach Thorsten Fink. Gegen Dortmund habe man mutig nach vorne gespielt und sei belohnt worden. Nun wolle man genauso in Gladbach auftreten, sagt Fink.

Die in dieser Spielzeit bislang löchrigsten Abwehrreihen treffen sich beim Derby zwischen dem VfB Stuttgart und 1899 Hoffenheim. Und mit dem FC Augsburg und Bayer Leverkusen stehen sich zwei Teams gegenüber, bei denen es auch noch nicht rund läuft in dieser Saison. Entsprechend müssen auch hier alle vier auf Sieg spielen, damit am Ende der "englischen Woche" nicht noch mehr an Boden verloren gegangen ist.

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