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Sport

Englische Profis wählen Ronaldo zum Spieler des Jahres

Cristiano Ronaldo ist der unangefochtene Star in England, Bundestrainer Löw überlegt, den EM-Kader aufzustocken, und Lothar Matthäus stärkt Jens Lehmann den Rücken.

Manchesters Cristiano Ronaldo - dpa

Auf der Siegerstraße: Manchesters Cristiano Ronaldo

Große Ehre für Cristiano Ronaldo vom englischen Meister Manchester United: Zum zweiten Mal in Folge wählte die Vereiningung der englischen Fußball-Profis den Portugiesen zum Spieler des Jahres. Ronaldo, der bislang 38 Saisontreffer erzielt hat, verwies Fernando Torres, Steven Gerrard (beide FC Liverpool) und Cesc Fabregas (FC Arsenal) bei der jährlichen Wahl auf die weiteren Plätze. Bei der Preisverleihung am Sonntagabend (27.4.2008) in London konnte Ronaldo die Trophäe nicht persönlich in Empfang nehmen, da er sich mit ManU bereits auf das am Dienstag stattfindende Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Barcelona (Hinspiel: 0:0) vorbereitete.

"Es ist eine Ehre für mich, diese Auszeichnung erneut zu bekommen. Wenn du die ganze Saison hart daran arbeitest, um gut zu spielen, ist es ein toller Moment, diese Belohnung zu bekommen", sagte der 23-Jährige. Der 20-jährige Fabregas wurde zum besten jungen Spieler in England gewählt.

Klinsmanns Sammer-Phobie

Bernhard Peters hat erstmals Details über seine gescheiterte Ernennung zum Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) enthüllt. In seinem an diesem Dienstag erscheinenden Buch "Führungs-Spiel" schildert der frühere Hockey-Weltmeistercoach, wie Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann vergeblich versuchte, Peters' Rivalen Matthias Sammer zu verhindern. Dass die Mehrheit des DFB- Präsidiums pro Sammer entschied, habe Klinsmann "als weitreichende Entscheidung gegen sich begriffen. Neben anderen Punkten hat ihn das mittelbar veranlasst, nach der WM aufzuhören", sagte Peters der dpa.

Löw überlegt Aufstockung des EM-Aufgebotes

Bundestrainer Joachim Löw - dpa

Der EM-Kader macht Bundestrainer Joachim Löw Sorgen

Bundestrainer Joachim Löw zieht wegen der Verletzungen der Nationalspieler Bernd Schneider und Christoph Metzelder eine Aufstockung seines EM-Aufgebotes in Erwägung. Geplant habe man das eigentlich nicht. Aber aufgrund der aktuellen Lage werde man darüber sicherlich auch am 10. Mai sprechen. Andererseits habe man ja auch die Möglichkeit, Spieler nachzunominieren, falls der ein oder andere tatsächlich ausfalle, sagte Löw dem sid.

DFB-Sonder-Etat bei maximal 20 Millionen

Der DFB rechnet bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz mit einem Sonder-Etat für die Nationalmannschaft von maximal 20 Millionen Euro. Das gaben am Montag DFB-Präsident Theo Zwanziger und DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt am Rande der dritten Finanz-Pressekonferenz des größten Sportfachverbandes der Welt bekannt.

Rijkaard erwartet Ronaldinho-Abschied

Trainer Frank Rijkaard vom spanischen Traditionsklub FC Barcelona rechnet mit dem Abgang des zweimaligen Weltfußballers Ronaldinho nach der laufenden Saison. Die Frage, ob das letzte Rundenheimspiel der Katalanen am 11. Mai gegen Real Mallorca eine Abschiedsgala des derzeit noch verletzten Ronaldinho werden könnte, bejahte Rijkaard beim TV-Sender TV3.

Matthäus stärkt Lehmann den Rücken

Lothar Matthäus, Ehrenspielführer der Nationalmannschaft - dpa

Immer gut für eine Expertise: Lothar Matthäus, Ehrenspielführer der Nationalmannschaft

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat sechs Wochen vor dem Start der EM in der Schweiz und Österreich Jens Lehmann trotz fehlender Spielpraxis den Rücken gestärkt: Lehmann sei ein erfahrener Torhüter, und wenn er nach sechs oder acht Wochen bei Arsenal wieder zum Einsatz gekommen sei, habe er immer seine Leistung gebracht. Er werde auch bei der EM ein großer Rückhalt sein, sagte Matthäus auf www.dfb.de.

Iran kann Trainingslager beziehen

Die iranische Nationalmannschaft kann im Zuge der WM-Qualifikation für Südafrika 2010 ein Vorbereitungstrainingslager in den USA beziehen. Nach Angaben der iranischen Nachrichten-Agentur IRNA liege eine schriftliche Einladung des US-Fußball-Verbandes vor. Seit der islamischen Revolution 1979 und der Abdankung des prowestlichen Schahs von Persien, Reza Pahlavi, ist die politische Beziehung zwischen den USA und dem Iran sehr angespannt. (tos)