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Sport

England will den Fußball 2018 nach Hause holen

Nachdem es 2006 nicht geklappt hat, will das selbsternannte Mutterland des Fußballs die WM in elf Jahren nach Hause holen: England bewirbt sich für die Austragung der WM 2018.

Wayne Rooney, gestoppt von Ecuadors Giovanny Espinoza während des WM-Spiels England-Ecuador 2006 (Quelle: AP)

Ob er bei der WM 2018 zu Hause Tore schießen darf - Nationalstürmer Wayne Rooney

Das gab der nationale Fußball-Verband FA am Mittwoch (31.10.2007) bekannt. "Das englische Volk will die WM wieder in ihrem Land sehen", erklärte der britische Verbands-Chef Brian Barwick. Der britische Sportminister Gerry Sutcliffe zeigte sich optimistisch: "Das ist das größte Mannschaftssport-Ereignis in der Welt. Es wird ein harter Wettbewerb, aber genau wie bei der Bewerbung für Olympia 2012 bin ich sicher, dass wir erfolgreich sein werden."Am Montag hatte der Weltverband FIFA seine Rotationsregelung für die Austragung der WM-Endrunden abgeschafft, derzufolge die WM 2018 in Ozeanien oder einem Land der CONCACAF-Konföderation (Mittel- und Nordamerika sowie Karibik) hätte ausgetragen werden müssen. Einen Tag darauf hatte die FIFA-Exekutive die WM 2014 an Brasilien vergeben. England war mit seiner letzten Bewerbung um die Endrunde 2006 an Deutschland gescheitert.


Bundesligisten sollen Brasilien qualifizieren

Ein Sextett aus der Fußball-Bundesliga soll helfen, die WM-Qualifikation für 2010 zu meistern. Nationaltrainer Dunga berief für die Spiele in Peru am 18. November sowie gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay drei Tage später Lucio (Bayern München), Naldo, Diego (beide Werder Bremen), Gilberto, Mineiro (beide Hertha BSC Berlin) und Josue (VfL Wolfsburg).Nach einem 0:0 in Kolumbien und einem 5:0 gegen Ecuador liegen die Brasilianer vor dem zweiten Doppelspieltag der südamerikanischen WM-Qualifikation auf Rang zwei hinter Argentinien.

Fernseh-Millionen fairer verteilt

Es ging um Geld, viel Geld, und deshalb wurde lange gestritten, über die Verteilung der Fernsehmillionen in der italienischen Serie A. Jetzt gibt es ein neues System, das für eine gerechtere Verteilung der TV-Millionen sorgen soll. Ab 2010 erhält die Serie A von den 900 Millionen Euro Gesamteinnahmen 795 Millionen, die Serie B 105 Millionen Euro. In der höheren Spielklasse sollen zunächst 40 Prozent der 795 Millionen Euro zu gleichen Teilen an alle Klubs ausgeschüttet werden. Weitere 30 Prozent werden nach einem Schlüssel verteilt, der die Anzahl der organisierten Fans in den Klubs und die Einwohnerzahl der Städte berücksichtigt. Die restlichen 30 Prozent werden entsprechend der sportlichen Erfolge der Klubs ausgezahlt.

Ronald Koeman trainiert FC Valencia

Der ehemalige niederländische Fußball-Nationalspieler Ronald Koeman ist offenbar neuer Trainer beim spanischen Erstligisten FC Valencia. Niederländische Medien meldeten den Wechsel des 44 Jahre alten Meistertrainers des PSV Eindhoven am Mittwoch bereits als perfekt. Demnach geht Koeman trotz seines noch bis 2008 laufenden Vertrages beim PSV sofort nach Spanien und soll bis 2010 unterschreiben. Der Klub des deutschen Nationaltorwarts Timo Hildebrand, der auch Gegner von Schalke 04 in der Champions League ist, wollte die Meldungen zunächst weder bestätigen noch dementieren.Valencia hatte seinen Trainer Quique Sanchez Flores nach der 0:3-Pleite beim FC Sevilla am Sonntag, der vierten Niederlage in den letzten fünf Spielen, entlassen.

NADA kontrolliert bald Fußballer

Die Nationale Antidoping-Agentur NADA wird künftig die Doping-Trainingskontrollen im Profifußball übernehmen. Ein entsprechender Vertrag mit dem DFB werde in Kürze unterzeichnet, sagte NADA-Geschäftsführer Christoph Niessen. Er sehe eine Steigerung der Dopingtests außerhalb der Wettkämpfe um das Siebenfache auf rund 500 Kontrollen pro Jahr in der 1. und 2. Bundesliga vor.

Verhängnisvoller Karaoke-Abend

Stürmer Lee Dong-Gook und Torwart Lee Woon-Jae droht wegen einer Alkohol-Eskapade vor drei Monaten ein sechsmonatiger Ausschluss aus der südkoreanischen Fußball-Nationalmannschaft. Die Disziplinar-Kommission des südkoreanischen Verbandes (KFA) wird am Freitag über den Fall entscheiden, sagte ein Sprecher. Lee Woon-Jae, bisheriger Kapitän und für die Auszeichnung als Asiens Spieler des Jahres nominiert, bat im KFA-Hauptquartier tränenreich um Vergebung für die nächtliche Verfehlung. "Für mein Verhalten gibt es keine Entschuldigung", sagte der Torhüter, "ich werde jede Strafe akzeptieren, die mir der Verband auferlegt." Neben den beiden befinden sich auch Verteidiger Kim Sang-sik und Stürmer Woo Sung-Yong im Kreuzfeuer der Kritik, die ebenfalls am feuchtfröhlichen Vergnügen in einer indonesischen Karaoke-Bar beteiligt waren. (mg)