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WM-Qualifikation

England und Frankreich auf Kurs

In der deutschen Qualifikations-Gruppe landet Nordirland einen wichtigen Sieg im Verfolger-Duell gegen Aserbaidschan. Robert Lewandowski trifft für Polen doppelt. England und Frankreich ziehen mit Heimsiegen davon.

Schottlands Keeper Craig Gordon (l.) fängt einen Kopfball von Englands John Stones (r.) (Foto: picture alliance/AA/T. Akmen)

Schottlands Keeper Craig Gordon (l.) fängt einen Kopfball von Englands John Stones (r.)

Nordirland hat in der WM-Qualikations-Gruppe C das Duell mit dem Überraschungs-Team aus Aserbaidschan klar für sich entschieden und Platz zwei hinter Deutschland übernommen. Die Mannschaft von Trainer Michael O'Neill gewann im renovierten Windsor Park in Belfast mit 4:0 (2:0). Kyle Lafferty (27. Minute), Gareth McAuley (39.), Conor McLaughlin (66.) und Chris Brunt (83.) erzielten die Treffer für die nordirische Fußball-Nationalmannschaft. In der Quali-Tabelle für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland liegt Nordirland nun mit sieben Punkten auf Platz zwei hinter der DFB-Elf. Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw ist nach dem 8:0 in San Marino mit 12 Punkten souveräner Spitzenreiter. Aserbaidschan ist Dritter (7 Punkte) vor Tschechien (5), Norwegen (3) und dem noch sieg- und punktlosen San Marino. Die Tschechen setzten sich in Prag dank der Tore von Michal Krmencik (11.) und Jaromír Zmrhal (47.) mit 2:1 (1:0) gegen Norwegen durch. Der Anschlusstreffer durch Joshua King (87.) kam für die Gäste zu spät.

Böller in Richtung Lewandowski

Unterdessen ist das WM-Qualifikationsspiel in Rumänien von Ausschreitungen überschattet worden. Die Partie zwischen der Auswahl des deutschen Trainers Christoph Daum und Polen in Bukarest musste für etwa zehn Minuten unterbrochen werden, weil ein auf den Rasen geworfener Böller direkt neben Robert Lewandowski explodierte. Der Stürmer des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München ging zu Boden und musste behandelt werden. Der polnische Kapitän konnte aber weiterspielen und erzielte nach dem Führungstreffer durch Kamil Grosicki (11.) zwei weitere Tore (82./90.+1/Foulelfmeter) zum 3:0-Sieg. Für Daum war es im vierten WM-Qualifikationsspiel mit Rumänien die erste Niederlage. Polen (10 Punkte) übernahm die Tabellenführung in der Gruppe E vor Montenegro (7), das 2:3 in Armenien verlor, und Dänemark (6), das 4:1 gegen Kasachstan gewann. Rumänien ist mit fünf Zählern Vierter.

Robert Lewandowski liegt nach der Explosion eines Böllers am Boden (Foto: picture alliance/dpa/R. Ghement)

Der Pole Robert Lewandowski liegt nach der Explosion eines Böllers direkt neben im regungslos am Boden

Heimsiege für England und Frankreich

Im Londoner Wembleystadion entschieden die Engländer das Prestigeduell mit Schottland deutlicher als erwartet für sich. Die beiden Liverpool-Profis Daniel Sturridge (24.) und Adam Lallana (50.) sowie Chelseas Gary Cahill (61.) erzielten die Tore zum 3:0 (1:0) im 113. Aufeinandertreffen der alten Rivalen. Damit lieferten die "Three Lions" gute Argumente für eine dauerhafte Verpflichtung des bisherigen Interimstrainers Gareth Southgate. In der Tabelle der Gruppe F bauten die Engländer mit zehn Punkten ihre Tabellenführung vor Slowenien (8) und der Slowakei (6) aus. Schottland hat weiter nur vier Zähler auf dem Konto, für Coach Gordon Strachan dürfte die Luft langsam dünn werden. Slowenien sicherte sich den zweiten Rang durch einen 1:0 (0:0)-Auswärtssieg gegen Malta. Einen klaren Heimsieg verbuchte die Slowakei beim 4:0 (3:0) gegen Litauen in Trnava. Juraj Kucka (12.), Adam Nemec (15.), Martin Skrtel (36.) und Marek Hamsik (86.) trafen für die Gastgeber, bei denen Peter Pekarik von Hertha BSC in der Startelf stand. Bei Litauen spielte Arvydas Novikovas vom VfL Bochum von Beginn an.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Pariser Terrornacht gewann Frankreich nach einem 0:1-Rückstand gegen Schweden noch mit 2:1 (0:0). Paul Pogba (58.) und Dimitry Payet (65.) trafen für die Franzosen. Emil Forsberg vom Bundesliga-Zweiten RB Leipzig hatte Schweden in Führung geschossen (54.). Am 13. November 2015 hatte vor den Toren des Stade de France die Pariser Terrornachtbegonnen. Drei Selbstmordattentäter sprengten sich während der Partie Frankreich gegen Deutschland in die Luft.

ck/sw (dpa, sid)

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