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Sport-News

Engländer Danny Willett siegt beim Masters

Der englische Golf-Profi Danny Willett hat das renommierte US Masters gewonnen. Für den Deutschen Bernhard Langer endete das Turnier mit einer Enttäuschung.

Golf Masters Danny Willett

Der Sieger: Danny Willett

Es ist der prestigeträchtigste Sieg, den ein Golfspieler erringen kann. Den Scheck über 1,8 Millionen Dollar und das begehrte Grüne Jackett sicherte sich überraschend Danny Willett. Als zweiter Engländer nach Sir Nick Faldo gewann der 28-Jährige mit insgesamt 283 Schlägen vor Landsmann Lee Westwood und dem US-Amerikaner Jordan Spieth (beide 286). Titelverteidiger Spieth verspielte unter anderem durch zwei Wasserschläge an Loch 12 eine zwischenzeitliche Führung von fünf Schlägen. Durch diesen Triumph in Augusta ist Willett auch für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert.

Schwächste Runde

Für den deutschen Golfer Bernhard Langer blieb das Wunder von Augusta aus. Nach einem verheißungsvollen Start hat Langer den erhofften Triumph beim 80. US Masters am Schlusstag mit seiner schwächsten Runde in der Turnierwoche verspielt. Der 58-Jährige, der das erste Major des Jahres bereits zweimal gewonnen hatte (1985 und 1993) und als Dritter auf die letzte Runde gegangen war, verbuchte am Sonntag eine 79 und beendete das Turnier mit insgesamt 294 Schlägen auf dem 24. Platz.

Bernhard Langer Masters in Augusta

Nicht der Sieger: Bernhard Langer

"Ich kann gewinnen", hatte Langer vor seiner Runde noch zuversichtlich gesagt: "Dafür muss ich aber mein bestes Golf spielen." Leider tat er das schon auf den ersten Löchern nicht, nach nicht einmal einer Dreiviertelstunde waren alle Chancen dahin.

Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer erklärte vor der Niederlage seines Mentors: "Es ist unglaublich, was Bernhard hier spielt." Kaymer selbst zeigte am Schlusstag seine beste Leistung der gesamten Woche. Mit einer 72 und insgesamt 300 Schlägen erreichte er das Klubhaus, am Ende erreichte Kaymer Platz 49.

ml/ago (sid,dpa,ap)