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Sport

Endlich auch ein Sieg in Paris

Roger Federer hat es geschafft: In einem einseitigen Finale gelingt dem Schweizer endlich der Triumph auf dem roten Sand von Paris: Der letzte Grand-Slam-Titel, der in seiner Sammlung noch gefehlt hatte.

Roger Federer küsst den Pokal

Roger Federer darf den lang ersehnten Sieg in Paris feiern

Als es vollbracht war, konnte Roger Federer die Tränen des Glücks nicht zurückhalten. Zu lange hatte er auf diesen Erfolg gewartet: Mit 6:1, 7:6 (7:1) und 6:4 besiegte er den Überraschungsfinalisten Robin Söderling aus Schweden und holte den letzten noch fehlenden großen Titel seiner Karriere. Als sechster Spieler der Tennisgeschichte hat Roger Federer damit bei allen Grand Slams mindestens einmal triumphiert. Zudem schloss der Schweizer mit seinem insgesamt 14. Grand-Slam-Sieg zu Rekordhalter Pete Sampras (USA) auf.

"Das ist unbeschreiblich und vielleicht mein größter Sieg", sagte er nach dem Spiel. "Ich habe keine Worte dafür und ohne die Zuschauer hätte ich es nie geschafft." Viermal hintereinander war Federer in den vergangenen Jahren am späteren Turniersieger Rafael Nadal in Paris gescheitert, 2005 im Halbfinale, 2006 bis 2008 im Endspiel. Diesmal besiegte Außenseiter Söderling den Spanier im Achtelfinale und warf in sensationell aus dem Turnier. Im ersten Grand-Slam-Finale seiner Karriere war der 24-jährige Söderling aber lange zu unsicher und verpasste den ersten Sieg eines Schweden seit Mats Wilander 1988. Für seinen Gegner hatte der Schwede nur lobende Worte übrig: "Er ist der beste Spieler der Geschichte. Er war heute zu gut für mich und hat den Sieg verdient." (az/cg/sid/dpa)