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Wirtschaft

Enders könnte EADS in Zukunft alleine führen

Im Ringen um eine neue Managementstruktur beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS hat die deutsche Seite der französischen offenbar ein zentrales Zugeständnis abgetrotzt: Wie am Montag in mit der Sache vertrauten Kreisen verlautete, deutet vieles darauf hin, dass der bisherige deutsche Co-Vorstandsvorsitzende Tom Enders bald allein an der Spitze des Konzern stehen könnte. Auch die doppelte Führung des Verwaltungsrates solle abgeschafft werden. Der Posten werde im Gegenzug an einen Franzosen gehen, erfuhr die AP aus Insiderkreisen. Seit seiner Gründung vor sieben Jahren wird EADS, der Mutterkonzern von Airbus, von einem Deutschen und einem Franzosen geführt. Die Doppelspitze war immer wieder in die Kritik geraten. Nach einem chaotischen Jahr 2006 mit mehreren Führungswechseln bei Airbus und EADS war zwar zuletzt Ruhe eingekehrt. Besonders der neue französische Präsident Nicolas Sarkozy hat aber Druck gemacht, rasch eine schlankere Managementstruktur einzusetzen.