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Sport

Ende der Winterpause im Europapokal

Nach drei Monaten Winterpause ist der Europapokal ins neue Jahr gestartet. In der Champions League und der Europa League stehen die ersten K.o.-Runden an. Insgesamt sind noch sechs Bundesligisten vertreten.

Arjen Robben und Franck Ribery Arm in Arm (Foto: AP)

Wollen Europa verzaubern: Traumduo "Robbery"

In der Bundesliga trennt den FC Bayern München nur noch ein Tor vom ersten Tabellen-Platz, und in der Champions League läuft es auch ganz gut: vor allem mit dem Losglück. Im Achtelfinale haben die Bayern eine vermeintlich leichte Aufgabe zu bewältigen, sie treffen auf den italienischen Erstligisten AC Florenz. Pünktlich vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Aschermittwoch (17.02.) ist nun auch die gute Laune bei dem sensiblen Spielmacher Franck Ribéry zurückgekehrt. "Er bringt ein Extra in die Mannschaft, das wir nutzen müssen", findet Mannschaftskollege Arjen Robben. Trainer Louis van Gaal ist offenbar ähnlicher Meinung: Erstmals seit vier Monaten könnte Bayerns Traumduo "Robbery" wieder von Beginn an zum Einsatz kommen. "Wir wollen möglichst zu Null spielen. Wir müssen aber auch 100 Prozent geben", weiß Stürmer Mario Gomez.

Bei Gegner Florenz wird weiter der gesperrte Stürer Adrian Mutu ausfallen, der Rumäne war vom italienischen Verband gesperrt worden, nachdem er positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden war. Florenz hatte sich in der Gruppenphase gegen namhafte Klubs wie den FC Liverpool oder Olympique Lyon durchgesetzt.

Barcelona feiert Gewinn der CHampions League 2009 - Thierry Henry, Andres Iniesta and Xavi Hernandez (von links nach rechts)

2009 hat Barcelona den Titel geholt - mit einem 2:0-Sieg über Manchester United

Während die Bayern ihrer Aufgabe gelassen entgegensehen, erwartet den VfB Stuttgart eine Woche später eine schier unmögliche Mission: Der VfB muss gegen Titelverteidiger Barcelona antreten (Hinspiel: Di, 23.02.). In dem Team von Pep Guardiola spielen Weltstars wie Lionel Messi, Thierry Henry oder Xavi – der spanische Mittelfeldspieler wird aber wie viele seiner Kollegen (u.a. Abidal, Yaya Touré und Daniel Alves) verletzt zuschauen müssen. Dennoch bleibt Barcelona absoluter Titelfavorit.

Beide Bundesligisten haben zunächst Heimrecht. Die Rückrundenspiele finden erstmals mehrere Wochen später statt: (Bayern: 9.3./Stuttgart: 17.3.), das Finale in Madrid gibt es erstmals an einem Samstag (22.05.).

Hamburg träumt vom Finale

Auch in der Europa League geht es in dieser Woche weiter. Dabei stehen am Donnerstag (18.02.) unter anderem zwei deutsch-niederländische Duelle auf dem Programm: Der Hamburger SV empfängt PSV Eindhoven und Werder Bremen Twente Enschede.

Ruud van Nistelrooy (Foto: dpa)

Neuer Hoffnungsträger: Ruud van Nistelrooy

Weil das Finale in Hamburg stattfindet (12.05.), träumt der HSV vom Endspiel im eigenen Stadion. Nach dem fulminanten Bundesliga-Auftritt des niederländischen Neuzugangs Ruud van Nistelrooy mit zwei Treffern in nur zwei Minuten herrscht beim Tabellen-Vierten Aufbruchstimmung. "Es ist natürlich auch ein gutes Gefühl für Donnerstag", schmunzelt der Niederländer. Dennoch kommt eine schwere Aufgabe auf den HSV zu, denn Eindhoven ist seit Saisonbeginn in der Liga ungeschlagen.

Ganz anders ergeht es seit Saisonbeginn Hertha BSC. Mit nur 12 mageren Punkten aus 22 Spielen stagnieren die Berliner in höchster Abstiegsnot auf dem letzten Tabellenplatz, haben es aber trotzdem in die Zwischenrunde der Europa League geschafft. Dort bekommen sie es mit dem portugiesischen Gegner Benfica Lissabon zu tun.

Weil der deutsche Meister VfL Wolfsburg aus der Champions League in die Europa League "abgestiegen" ist, ist Deutschland dort mit vier Vereinen vertreten. Wolfsburg reist zum spanischen Klub FC Villareal. Die Rückspiele finden am 25. Februar statt.

ManU siegt, Real verliert

Vorjahresfinalist Manchester United hat die Tür zum Viertelfinale weit aufgestoßen. Die Engländer gewannen am Dienstag (16.02.2010) mit 3:2 beim AC Mailand. Matchwinner war Wayne Rooney mit zwei Treffern. Der spanische Traditionsclub Real Madrid verlor beim früheren französischen Serienmeister Olympique Lyon 0:1.

Autorin: Olivia Fritz
Redaktion: Jens Krepela

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