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Kultur

Ende der Untersuchungen nach Flutwelle in Asien

Fast vier Monate nach der Flutwelle in Südasien sind die medizinischen Untersuchungen zur Identifizierung der Opfer
fast abgeschlossen. Der Leipziger Rechtsmediziner Rüdiger Lessig sagte, er gehe davon aus, dass die Untersuchungen in einigen Wochen beendet würden. Der Arzt war erst vor kurzem von seinem zweiten Einsatz für das Bundeskriminalamt (BKA) im thailändischen Phuket zurückgekehrt. Wegen seiner in Deutschland einzigartigen
Wissenskombination von Zahn- und Rechtsmedizin gehört Lessig zur Identifizierungskommission des BKA. Das Niveau der Untersuchungen sei sehr hoch und stelle eine exakte Identifizierung sicher. "Ich gehe davon aus, dass ein sehr
hoher Prozentsatz der gefundenen Flutopfer identifiziert wird", sagte Lessig. Der verbleibende Anteil ergebe sich auch dadurch, dass es Menschen ohne Angehörige und somit keine Vermisstenmeldungen gebe. Aus Deutschland werden jüngsten Angaben zufolge noch 137 Menschen vermisst, 431 deutsche Todesopfer wurden bislang identifiziert. Insgesamt hatte der Tsunami am 26. Dezember 2004 rund 300.000 Menschen an der Küste Asiens in den Tod gerissen.