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Lehrerporträts

Elzbieta aus Polen

Was gibt’s in Deutschland überall und doch überall anders? Würstchen. Elzbieta lässt es sich nicht nehmen, sie überall auch zu probieren. Und auf etwas ist sie als Lehrerin nach vielen Jahren immer noch stolz ...

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Elzbieta aus Polen – das Porträt als MP3

Name: Elzbieta

Land: Polen

Geburtsjahr: 1972

Beruf: Lehrerin und Bibliothekarin

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Dass sie so einfach für mich ist. Ich hab schon mehrmals mit Englisch angefangen: Das geht nicht so gut. Dabei war es eher Zufall, dass ich Deutsch gelernt habe – aber vielleicht gibt es keine Zufälle im Leben!

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich gern mit Jugendlichen Kontakt habe und ihnen gern viele Dinge beibringe.

Das ist typisch deutsch für mich:
Der Gegensatz von Ordnung und Unordnung. Obwohl: Ich habe in meiner Unordnung doch eine gewisse Ordnung.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Ich habe nicht viel Zeit zum Reisen. Deshalb gibt es für mich in Deutschland noch viel zu sehen. Allerdings informiere ich mich virtuell oder bei Seminaren.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Würstchen. Die sind überall anders und schmecken auch anders. Wenn ich in einer bestimmten Region bin, probiere ich immer die regional typischen Würstchen.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
„Viva Polonia“ des Kabarettisten Steffen Müller. Es ist ein aus der Sicht eines Deutschen geschriebenes Buch über die Polen und ihre Eigenarten.

Mein deutsches Lieblingswort:
Generell diese ganz langen Wörter, die ich mit den Schülerinnen und Schülern zu entschlüsseln versuche.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Ich habe das Wort Lektüre nicht gern, weil die Schüler das schnell negativ betrachten. Aber die großen Verlage bieten vieles, womit man die Schüler zum Lesen animieren kann.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Ohne Hemmungen zu sprechen, fällt ihnen schwer, weil sie immer Angst haben, Fehler zu machen. Ein Aufenthalt in Deutschland macht es dann viel leichter für sie.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer:
Eine meiner Schülerinnen hat sich von einem Kind mit Schulproblemen zu einer Frau entwickelt, die in Deutschland studiert hat und dort arbeitet. Sie hat jetzt viel mehr Selbstvertrauen.

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