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Bildung

Elite-Unis in Deutschland: Die Ludwig-Maximilians-Universität München

Es gibt kaum ein Fach, das man an der Ludwig-Maximilians-Universität München nicht studieren kann. Das Betreuungsangebot für ausländische Studierende ist gut. Und die Stadt München hat viel zu bieten.

Brunnen vor dem Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München (Foto: dpa)

Das Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität

Die Wurzeln der heutigen Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) reichen weit zurück: Als Herzog Ludwig der Reiche von Bayern-Landshut die Universität im Jahr 1472 gründete, war das Fächerangebot traditionell: Das Studium an der Philosophischen Fakultät – der damaligen Artistenfakultät – war die Voraussetzung fürs Studium an einer der drei anderen Fakultäten: Jura, Medizin oder Theologie. Der Name der Ludwig-Maximilians-Universität geht auf ihren Gründer Herzog Ludwig den Reichen zurück sowie auf den Kurfürsten Max IV. Joseph.

"Universitas" im klassischen Sinne

Heute ist die Fächerauswahl nirgendwo sonst in Bayern so groß wie an der LMU. An 18 Fakultäten werden rund 150 Studienfächer angeboten. Man kann fast alles studieren – von Ägyptologie bis Zahnmedizin. Das Spektrum ist breit, von Geistes- und Kulturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Naturwissenschaften und der Medizin. Damit ist die LMU eine "universitas" im klassischen Sinne.

Reine Ingenieurfächer gibt es an der 2006 offiziell zur Elite-Uni gekürten Hochschule allerdings nicht – die studiert man an der Technischen Universität München, die ebenfalls als Elite-Universität ausgezeichnet ist.

Elite im naturwissenschaftlichen Bereich

Ihren Erfolg bei der Exzellenzinitiative verdankt die LMU vor allen Dingen ihren Forschungsprojekten im naturwissenschaftlichen Bereich. So überzeugte das Konzept der "Graduate School of Systemic Neurosciences", die interdisziplinäre Doktorandenprogramme anbietet, bei denen es im weitesten Sinne um die Frage geht: Wie funktioniert das Gehirn? Die am "Munich Center for Neurosciences – Brain & Mind" angesiedelte Graduiertenschule bietet eine Kombination unterschiedlichster Methoden aus Biologie, Computational Neurosciences, Neurophysiologie, Neuropsychologie sowie Wissenschaftstheorie und Neurophilosophie. Dadurch entstehen Räume für neue Fragestellungen, innovative Herangehensweisen und Konzepte.
Bei den Forschungsbereichen, die im Rahmen der Exzellenzinitiative besonders finanziell unterstützt werden, stehen Nanosysteme, Proteinforschung und Photonen-Forschung im Vordergrund.

Keine klassische Campus-Uni

Das Biozentrum der LMU in Planegg (Foto: AP)

Das Biozentrum in Planegg

Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist keine klassische Campus-Universität. Stattdessen lernen die Studierenden an verschiedenen Standorten. Neben dem Hauptgebäude am Geschwister-Scholl-Platz gibt es unter anderem den so genannten High-Tech-Campus in Großhadern, das Klinikum in der Innenstadt und andere über die Stadt verteilte Einrichtungen. Insgesamt studieren an diesen Standorten rund 45.000 Frauen und Männer, davon etwa 15 Prozent aus dem Ausland.

Breites Betreuungsprogramm für ausländische Studierende

Für ausländische Studierende bietet die LMU eine Reihe von Betreuungs- und Freizeitprogrammen an. Dazu zählen zum Beispiel sogenannte Ländergruppen speziell für bulgarische, chinesische, polnische, türkische oder ukrainische Studierende. Außerdem organisiert das Referat für Internationale Angelegenheiten Tutoren-, Veranstaltungs- und Exkursionsprogramme.


Autorin: Svenja Üing
Redaktion: Gaby Reucher

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