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Afrika-Cup

Elfenbeinküste startet mit Remis

Beim Afrika-Cup in Gabun lässt Titelverteidiger Elfenbeinküste gegen Außenseiter Togo Punkte liegen. Auch das andere Gruppenspiel endet mit einer Überraschung.

Zweikampf zwischen dem Ivorer Jonathan Kodjia (l.) und Togos Alaixys Romao. Foto: Getty Images

Zweikampf zwischen dem Ivorer Jonathan Kodjia (l.) und Togos Alaixys Romao

Titelverteidiger Elfenbeinküste hat gleich zum Start in den Afrika-Cup in Gabun einen Dämpfer hinnehmen müssen. Das Team um den Berliner Bundesliga-Profi Salomon Kalou kam am Montag im Auftaktspiel der Gruppe C in Oyem nur zu einem 0:0 gegen Außenseiter Togo. Neben Kalou stand bei den Ivorern auch der Ex-Stuttgarter Serey Dié in der Startelf. "Das ist nicht der Auftakt, den wir uns gewünscht haben", räumte Michel Dussuyer, der Nationalcoach der Elfenbeinküste ein. "Wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden. Aber es bleiben ja noch zwei Gruppenspiele. Wir erwarten mehr von uns." Togos Trainer Claude de Roy freute sich über den überraschenden Punktgewinn gegen den Favoriten: "Ich finde, wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. In einigen Situationen waren wir sogar nahe daran, einen Treffer zu erzielen. Das wäre wunderbar gewesen."

Kongo überrascht Marokko

Erster Tabellenführer der Gruppe C ist überraschend das Team aus dem Kongo, das 1:0 (0:0) gegen Marokko gewann. Stürmer Junior Kabananga Kalonji erzielte das einzige Tor des Spiels (55.). Der eingewechselte Kongolese Lomalisa Mutambala sah die Gelb-Rote Karte (81.). Im Team des Siegers stand auch der Ingolstädter Bundesliga-Profi Marcel Tisserand. Die Marokkaner mit dem Ex-Münchner Mehdi Benatia und Aziz Bouhaddouz vom Zweitligisten FC St. Pauli in der Startelf wurden ihrer Favoritenrolle nicht gerecht, ihnen droht nun das frühe Aus. "Wir mussten einfach nur geduldig sein", sagte Kongos Trainer Florent Ibenge. "Wir wussten, dass es sich auszahlen würde, wenn wir hinten kompakt stehen." Marokkos Coach Herve Renard trauerte den vergebenen Chancen nach: "Wir hatten unsere Möglichkeiten, waren aber nicht effizient, als es darauf ankam."

sn/to (dpa, sid, afp-e)

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