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Podcast Wirtschaft

Elektronikmesse im Spielerparadies

Ungarn will die Unabhängigkeit der Notenbank einschränken – Brüssel protestiert +++ Die Euro-Krise und der Rest der Welt +++ Deutsche Autos in den USA immer erfolgreicher +++ Messe für Gebrauchselektronik in Las Vegas

Die aktuelle Regierung von Viktor Orbán in Budapest polarisiert wie keine zweite in Europa. Kritiker in Ungarn, aber auch in der EU, beklagen, dass von der rechtskonservativen Regierung in Budapest die demokratischen Errungenschaften des Landes seit dem Wegfall des Eisernen Vorhanges aushöhlt und sogar abschafft werden. Das betrifft die Pressefreiheit, das Wahlrecht und die Rechtssprechung. Und auch die ungarische Notenbank ist vor dem Eifer der Rechtspopulisten nicht mehr sicher. Das hat die Fiskalpolitiker in Europa auf den Plan gerufen: Brüssel beklagt, dass die Unabhängigkeit der ungarischen Notenbank nicht mehr gewährleistet ist. Der Unmut über den antidemokratischen Kurs der ungarischen Nationalisten wächst, jetzt werden Konsequenzen diskutiert

Gestern haben sich Angela Merkel und Nicloas Sarkozy über ihr weiteres Vorgehen in der europäischen Schuldenkrise verständigt – heute Abend trifft sich die Bundeskanzlerin mit IWF-Chefin Chefin Christine Lagarde zum nächsten Krisengespräch. Spätestens seit gestern also ist die besinnliche Weihnachts – und Neujahrszeit endgültig vorüber - die Krise hat uns wieder. Die Krise in all ihren Auswirkungen, zum Beispiel der allgemeinen Euro-Schwäche. Darunter leiden nämlich auch andere, wie die Japaner etwa. Deren Währung steigt wegen der Euroschwäche im Wert und verteuert so die Exporte aus dem Land der Aufgehenden Sonne.

Beim Blick auf den US-Automarkt fällt auf, dass die Amerikaner zurzeit Autos kaufen wie lange nicht mehr, aber auch, dass darunter viele Wagen deutscher Herkunft sind. VW, BMW und Mercedes feiern in den USA wahre Absatzrekorde. Nicht immer mit den Modellen, die auf dem europäischen Markt erfolgreich sind, wie zum Beispiel mit dem VW-Jetta. Den kennt hierzulande höchstens, wer für Volkswagen Statistiken führt. In den USA ist er aber ein Verkaufsschlager – und zwar mit Hybrid-Technik.

Unseren Fernsehkollegen ist das heute die "Zahl des Tages": 72.700.000. Das ist die Zahl der im letzten Jahr weltweit verkauften Tablet-PCs. Das war mehr als dreimal soviel wie im Jahr zuvor. In Deutschland, das zu den wichtigsten Märkten auf diesem Gebiet gehört, wurden mehr als 2 Millionen dieser Geräte an den Mann oder die Frau gebracht. Diese Zahlen beflügeln eine ganze Branche. Die Hersteller von Gebrauchselektronik feiern das in diesen Tagen auf einer Messe im Westen der USA, auf der CES, der Consumers Electronics Show Las Vegas.

Moderation: Dirk Ulrich Kaufmann
Redaktion: Henrik Böhme

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