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Aktuell Asien

Elefant tobt durch indische Stadt

Dagegen ist der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen ein Schmusestier: Ein Elefant randaliert in der indischen Stadt Siliguri. Verletzt wird niemand - auch der Bulle nicht.

Ein wilder Elefant hat in der Stadt Siliguri im Nordosten Indiens Häuser und Fahrzeuge demoliert. Der Bulle sei vermutlich von seiner Herde getrennt worden und habe sich in die Stadt verlaufen, teilte der Forstminister des indischen Bundesstaats Westbengalen, Binay Krishna Barman, mit.

Regelrechter Amoklauf

Der Elefant sei regelrecht Amok gelaufen und in fast hundert Gebäude und Fahrzeuge gekracht, so der Minister weiter. Menschen wurden nicht verletzt. Bewohner von Siliguri brachten sich angsterfüllt in Sicherheit, viele gerieten in Panik. Andere versuchten, das wildgewordene Tier mit Steinwürfen zu vertreiben. Menschen wurden vom Elefanten aber nicht verletzt.

Das ruhig gestellte Tier wird auf einen Lastwagen geladen (Foto: dpa)

Das ruhig gestellte Tier wird auf einen Lastwagen geladen

Erst nach Stunden gelangt es Wildhütern und Polizisten, das verschreckte Tier mit Betäubungspfeilen ruhigzustellen. Der Dickhäuter wurde auf einen Lastwagen gehievt und in den Wald gebracht.

Lebensraum gefährdet

Abholzung, Wilderei und zunehmende Bebauung schränken den Lebensraum von Indiens geschätzt 27.000 bis 31.000 wilden Elefanten zunehmend ein. Auf der Suche nach Futter dringen die Tiere deshalb zunehmend in Städte und Dörfer ein, dabei kommt es auch immer wieder zu Angriffen auf die Bewohner. Siliguri ist ein wichtiger Eisenbahn-Knotenpunkt und verbindet die Darjeeling-Region mit dem Rest des Landes.

wl/se (dpa, afp)