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Reise

Elbe-Schiffer bleiben bei Niedrigwasser an Land

Die wohl älteste Raddampfer-Flotte der Welt sitzt auf dem Trockenen. Weil die Elbe bei Dresden kaum Wasser führt, können die historischen Boote nicht mehr auslaufen. Ab dem 8. Juni wird der Schiffsverkehr eingestellt.

Auf der Elbe sind vorerst keine Dampfer und motorisierten Ausflugsschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt mehr unterwegs. Tickets können nach Auskunft des Betreibers umgebucht oder storniert werden. Am Dienstagmittag lag der Pegelstand der Elbe in Dresden nur noch bei 71 Zentimetern. Normal sind etwa zwei Meter.

In ganz Sachsen sind die Wasserstände derzeit sehr niedrig. Neben der fehlenden Schneeschmelze seien die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen die Ursache, erklärte eine Sprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. "Jetzt hilft nur noch Regen."

Eigentlich sind die neun Raddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt für niedrige Wasserstände konstruiert. Dass sie trotzdem nicht mehr auslaufen können, ist sehr selten. Häufiger sind Ausfälle wegen Hochwasser. Nun wird die Zwangspause für Schönheitsreparaturen an den Booten genutzt.

ot/ak (dpa, mdr)