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Sport-News

Eislaufen: Weltverband bestraft fünf Aktive wegen Dopings

Der Eislauf-Weltverband ISU hat fünf Strafen wegen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln für eine Eistänzerin und vier Eisschnellläufer verhängt. Die höchste Strafe sprach die ISU-Disziplinarkommission gegen die ukrainische Eistänzerin Anastasia Galjeta aus. Sie wurde für 18 Monate gesperrt. Bei der 19-Jährigen wurden bei einer Dopingkontrolle am 10. Dezember 2011 in Quebec das verbotene Diuretikum Furosemid gefunden. Furosemid kann als maskierendes Mittel für Dopingsubstanzen benutzt werden.

Die Eisschnellläuferin Mary Grace wurde demgegenüber nur für vier Monate gesperrt. Die 20 Jahre alte US-Amerikanerin war bei einer Kontrolle Anfang dieses Jahres in Calgary positiv auf ein pseudoephedrinhaltiges Mittel kontrolliert worden.

Drei Eisschnellläufer – Mitchell Whitmore (USA), Kirill Golubjew (Russland) und Alexander Klenko (Kasachstan) – wurden verwarnt, weil sie die Anti-Dopingkontrollen bei verschieden Wettkämpfen verpasst hatten. Als Ersttäter bekamen sie nur eine Verwarnung und wurden aus der Ergebnisliste des betreffenden Wettbewerbs gestrichen. Nach dem ISU-Antidopingreglement kann das Versäumen einer Dopingkontrolle mit einer bis zu zweijährigen Sperre geahndet werden. (al/sid/dpa)