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Auf Tour

EINSHOCH6 in Spanien 2014

Welche Band möchte nicht in Madrid oder Barcelona ein Konzert geben? Dieser Traum geht für uns in Erfüllung. Wir freuen uns auf die Sonne und gutes Essen und lernen einiges über spanische und katalanische Verhältnisse.

Spanien bedeutet für uns gerade an diesen kalten Tagen im Oktober Sonne, Freude und leckeres Essen. Da werden die Rest-Spanischkenntnisse aus der Schulzeit zusammengekratzt. „hola“ und „gracias“ können wir alle, „que tal“ (wie geht’s?) ist schon höhere Kunst, „donde esta …?“ (wo ist?) ist die Königsdisziplin … Wenn es so etwas wie ein Minus-A1-Niveau gäbe, dann repräsentieren wir es. Zum Glück treffen wir auf unserer Route durch Madrid, Saragossa und Barcelona auf Deutschlerner und werden keine Kommunikationsprobleme haben.

Diesmal haben wir einen kleinen Tourbus. Lorenz wird leider nicht mitkommen können, weil er in Shanghai spielen muss. Martin wird ihn mit seiner Gitarre ersetzen. Auf den sieben Konzerten auf der letzten Ukraine-Tour hat er auf der Bühne schon für eine ordentliche Portion Rock’n’Roll gesorgt und tut es auch diesmal: Die drei Konzerte in Madrid, Saragossa und Barcelona sind gut besucht, und auch hier kommen lauter Kids, die mitsingen und vor allem auch mittanzen.

Das Interesse an der Band ist groß. In Saragossa hat man EINSHOCH6 wohl in den Radios rauf- und runtergespielt, ein Fernsehteam macht ein Interview mit der Band und ist beim Konzert dabei. In Barcelona gibt es einen Artikel auf Katalanisch über das Projekt, und auch hier werden wir von einer Reporterin zum Projekt ausgefragt. Dieses Interesse und die Offenheit der Menschen gegenüber deutscher Musik macht uns glücklich.

Früh werden wir mit unserem eigenen Klischeedenken konfrontiert. Wir merken, dass es den Katalanen, die wir in Saragossa und Barcelona treffen, wichtig ist, nicht mit Spaniern verwechselt zu werden. Nicht nur die Sprache, so sagt man uns, sei anders, sondern auch die Kultur. „Stierkampf, Flamenco und alle diese Sachen, das ist Spanien“, sagte mir eine Lehrerin in Barcelona, „Wir haben hier eine andere Kultur in Katalonien.“ Und noch ein Tipp wurde uns gegeben: „Sagt bloß nicht Viva España, wenn ihr auf die Bühne geht.“

Shirin am sonnigen Hafen von Barcelona

Wir genießen da das gute Essen. Tapas und Fisch und Paella kommen selbstverständlich auf den Mittagstisch. In Barcelona haben wir die Chance, bei 25 Grad ein paar Stunden durch die Stadt zu schlendern, über die berühmten Ramblas runter zum Hafen und ans Meer. Ein paar mutige Musiker mieten sich auch Elektroroller und fahren damit am Strand entlang. Ich tanke einfach noch ein wenig Sonne, bevor ich nach Hause fliege. Die nächste Tour steht schon bald an, und es gibt noch viel zu tun.

Eckdaten der Italien-Tour: 3.-7.11.2014 Stationen in Madrid, Saragossa und Barcelona

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