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Wissen & Umwelt

Eins, zwei, drei ... 100! Es regnet Sternschnuppen!

Meteoritenschwarm der Perseiden (Foto: dpa)

Wer besondere Wünsche hat, der sollte in den nächsten Nächten in den Himmel gucken! Denn wie jedes Jahr zwischen dem 17. Juli und dem 18. August kreuzt die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle. Und das bedeutet: es regnet Sternschnuppen! Der Höhepunkt mit bis zu 100 Sternschnuppen (Meteore) pro Stunde soll in diesem Jahr der 12. August sein. Also Augen auf! Denn pro Sternschnuppe wird, so heißt es ja, ein Wunsch erfüllt (wobei wir an dieser Stelle darauf hinweisen möchten, dass dies wissenschaftlich nicht bewiesen ist ...).

Nur heiße Luft

Also was genau passiert da? Der Komet verliert auf seiner Reise unzählige, winzige Staubkörner. Die zieht er in einem riesigen Schweif hinter sich her. Die Teilchen des Staubschweifs verteilen sich entlang der Kometenbahn um die Sonne. Wenn die Erde diese Bahn kreuzt, treten sogenannte Meteoritenschwärme auf. Die bekanntesten Meteoritenschwärme sind die Leoniden (im November zu beobachten) und die Perseiden. Die Perseiden, die wir jetzt im August sehen, scheinen direkt aus dem Sternbild Perseus zu fallen (daher der Name), sie stammen aber vom Kometen Swift-Tuttle. Geraten sie ins Umfeld der Erde, rasen sie mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten. Eine Sternschnuppe ist also nicht ein verglühendes Staubkorn, sondern - bitte nicht enttäuscht sein! - nichts anderes als "heiße Luft".

ht/fab/MPI/DLR/dpa

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