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Aktuell Europa

Eine Stunde verschwindet - die Sommerzeit beginnt

In Deutschland und den anderen EU-Staaten hat die Sommerzeit begonnen. Um 02.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) wurden die Uhren in der Nacht zum Sonntag auf 03.00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) vorgestellt.

Die Sommerzeit wurde 1980 mit dem Ziel eingeführt, Energie zu sparen. Denn abends ist es durch den "Stundensprung" länger hell. Gesenkt wurde der Energieverbrauch laut Umweltbundesamt allerdings nicht. Im Sommer machten die Menschen zwar abends weniger lang das Licht an. Dafür werde im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden mehr geheizt; denn die Sonne geht bei Sommerzeit später auf. Das gleiche sich unterm Strich aus, erklärten die Experten.

Immer noch umstritten

Doch auch wenn die Zeitumstellung nach inzwischen 35 Jahren längst Routine ist: Sie ist bis heute umstritten. Viele Menschen wollen nicht zweimal im Jahr an ihren Uhren drehen - und nicht wenige beklagen gesundheitliche Probleme wie Konzentrations- und Schlafstörungen. Bei den Bürgern stößt die Umstellung auf die Sommerzeit denn auch auf wenig Begeisterung. Nach einer Umfrage des ZDF findet dies mehr als die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) schlecht. Nur 19 Prozent begrüßen es, wenn die Uhr um eine Stunde vorgestellt wird. Einem Viertel der Befragten ist es egal.

Grundlage für die Zeitumstellung ist eine EU-weite Regelung. Die Mitteleuropäische Sommerzeit endet am 25. Oktober. Dann gibt es auch die "verschwundene" Stunde zurück. Die Uhren werden wieder um 60 Minuten zurückgedreht.

wl/se (dpa, afp)