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Aktuell Welt

Eine Stunde Dunkelheit für den Umweltschutz

Von Peking bis Berlin, von Singapur bis San Francisco: bei der "Earth Hour" sind für eine Stunde die Lichter an Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten in aller Welt ausgegangen. Die Aktion dient dem Umwelt- und Klimaschutz.

Ob an der chinesischen Mauer, dem Big Ben in London, dem Eiffelturm in Paris oder dem Brandenburger Tor in Berlin - zur "Earth Hour" (Stunde für die Erde) blieb die Beleuchtung jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde ausgeschaltet.

"Heute Nacht machen die Menschen ihre Lichter aus, um ihre Sorge über die Zukunft unseres Lebens auf diesem Planeten zu zeigen", sagte der Generaldirektor der Umweltschutzorganisation WWF, Jim Leape, in Rom, wo ebenfalls an bekannten Wahrzeichen und im Vatikan die Beleuchtung für eine Stunde ausgestellt wurde. Der "Earth Day" wird seit 2007 vom WWF weltweit in über 150 Ländern koordiniert.

Aus Sorge über die Zukunft

Die zentrale Aktion in Deutschland fand am Brandenburger Tor statt. Umweltschützer zündeten 5000 blaue und grüne Bio-Kerzen in Form einer riesigen Erde an. Wie das berühmte Tor lag auch der Berliner Fernsehturm für eine Stunde im Dunkeln.

Nach Angaben des WWF beteiligten sich auch Menschen in ehemaligen Kriegsländern wie Libyen und Irak an der Aktion. Auch am höchsten Wolkenkratzer der Welt, dem Burj al Chalifa in Dubai, seien die Lichter ausgeschaltet worden, ebenso am etwas kleineren Burj al Arab. In Russland folgten laut WWF rund 15 Millionen Menschen dem Aufruf und schalteten ihr Licht für den Umwelt- und Klimaschutz eine Stunde lang aus.

pg/uh (dpa, dapd, afp)