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Welt

Eine Direktwahl des Komissionspräsidenten wäre motivierend

Das Europäische Parlament habe vergleichsweise viel Macht, sagt der Politikwissenschaftler Marcus Höreth. Im Interview mit DW-WORLD.DE spricht er über die Befugnisse des Parlaments und die bevorstehenden Europawahlen.

Porträt von Marcus Höreth ( Foto: privat)

Der Göttinger Politikwissenschaftler Marcus Höreth

Die Fragen an Marcus Höreth, Politikwissenschaftler der Georg-August-Universität in Göttingen:

  • Hat Europa zu viel Macht?
  • Andere sagen, Brüssel habe zu wenig Macht – insbesondere das Europaparlament. Ist das richtig?
  • Warum sind die Bürger so skeptisch? Warum gehen sie nicht zur Wahl?
  • Könnte es die Wähler elektrisieren, wenn der EU-Kommissionspräsident beispielsweise direkt gewählt würde?
  • Die Experimentierfreude der Mitgliedsstaaten war ja schon einmal größer. Es gab Zeiten, in denen es große Visionen gab wie die EU-Verfassung und Reisefreiheit in Europa. Jetzt gibt es, so hat man zumindest den Eindruck, keine großen Projekte mehr. Woran liegt das?
  • Ist die EU der 27 schon überdehnt?

  • Die Wähler beklagen oft pauschal die komplizierte Struktur der EU. Brüssel ist für sie sehr weit weg. Würden Sie als Wissenschaftler den Bürgern eine Mitschuld einräumen, weil sie sich nicht über die Entscheidungsprozesse informieren?

    Das Interview führte Andreas Noll

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