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Ostmitteleuropa

"Eine außergewöhnlich humanitäre Geste"

- Frankfurt am Main zahlt Entschädigung für tschechische NS-Zwangsarbeiter

Prag, 27.12.2002, CTK, engl.

Die deutsche Stadt Frankfurt am Main hat vor kurzem mit der Auszahlung von Entschädigungen an Tschechen begonnen, die während der Kriegszeit von den Nazis zu Zwangsarbeit in Frankfurt eingesetzt worden waren, sagte Darina Sedlackova vom Tschechischen Rat für Nazi-Opfer heute der Nachrichtenagentur CTK. Insgesamt beläuft sich die Entschädigungssumme auf 9,25 Millionen Kronen (ein Dollar entspricht 30,481 Kronen). Jedem Antragsteller stehen 200 Euro zu. Ist der/die Berechtigte nicht mehr am Leben, so können sich seine/ihre Angehörigen die Summe untereinander aufteilen.

Der Frankfurter Stadtrat habe im Sommer 2001 beschlossen, sich der Entschädigungs-Geste anzuschließen, so Sedlackova. "Es ist eine außergewöhnlich humanitäre Geste", fuhr sie fort.

Tschechische Zwangsarbeiter in Frankfurt arbeiteten in der Industrie, in der zivilen Verwaltung, in Hotels und in anderen Bereichen. Einige halfen Kleinhändlern. (...)

Der Frankfurter Stadtrat will die Entschädigung in Form einer Einmal-Zahlung an die Bank Ceska sporitelna überweisen. (TS)

  • Datum 30.12.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/32UF
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