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Aktuell Amerika

Ein Toter und fünf Verletzte bei Amoklauf in den USA

Ein Amokschütze hat in der US-amerikanischen Stadt Phoenix einen Menschen erschossen und mindestens fünf weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter war für die Polizei ein alter Bekannter.

Das tödliche Drama begann vermutlich mit einem Streit, der aus bislang unbekannten Gründen eskalierte. In einem Motel in Mesa, einem Vorort der US-Metropole Phoenix im Bundesstaat Arizona, erschoss der Amokläufer am Mittwochmorgen (Ortszeit) einen Mann und verletzte zwei Frauen. Kurz darauf fügte er einem Autobesitzer eine Schusswunde zu, als er versuchte, dessen Wagen zu stehlen.

Wenig später fuhr der 41-Jährige zu zwei Wohnhäusern im Süden der Stadt, wo er je einen Mann anschoss. Eines der Opfer schwebt den Angaben zufolge in Lebensgefahr.

Ryan Elliot Giroux, mutmaßlicher Amokläufer von Phoenix, Arizona

Der mutmaßliche Amokläufer, Ryan Elliot Giroud

Polizeibekannter Extremist

Vier Stunden nach dem Amoklauf konnte eine Spezialeinheit der Polizei den Täter aufspüren und festnehmen. Es soll sich um den mehrfach vorbestraften Skinhead Ryan Elliot Giroux handeln, der auch Kontakte in die rechtsextreme Szene gehabt habe.

Girouds Vorstrafenregister umfasst unter anderem Verurteilungen wegen Einbruchs, Rauschgiftbesitzes und versuchter schwerer Körperverletzung. Er soll keinen festen Wohnsitz gehabt haben. Das Motiv für die Gewalttaten ist noch unbekannt. Möglicherweise hätten Drogen eine Rolle gespielt, hieß es aus Ermittlerkreisen.

mak/djo (dpa, rtr)