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Aktuell Europa

Ein Todesopfer bei erneuter Schießerei in Paris

Einen Tag nach dem blutigen Terroranschlag auf die Redaktion des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" hat ein Mann in Paris das Feuer auf Polizeibeamte eröffnet. Eine Polizistin erlag ihren Verletzungen.

Der Mann sei mit einer schusssicheren Weste bekleidet gewesen und habe im einem Schnellfeuergewehr das Feuer auf Polizisten eröffnet, teilte die Polizei mit. Eine Polizistin sei getötet, ein Mitarbeiter der Stadtreinigung lebensgefährlich verletzt worden, hieß es. Der Angreifer ist noch auf der Flucht. Das stellte Innenminister Bernard Cazeneuve, der zuvor überstürzt eine Krisensitzung im Elysée-Palast zum Anschlag auf "Charlie Hebdo" verlassen hatte, am Ort der Attacke klar. Aus Polizeikreisen hatte es zuvor geheißen, ein Verdächtiger im Alter von 52 Jahren sei festgenommen worden.

Schüsse in den Rücken

Die Schießerei ereignete sich in der Nähe der Porte de Châtillon im Süden von Paris. Ein Mann mit einer schusssicheren Weste und einem Schnellfeuergewehr habe das Feuer auf Polizisten eröffnet, die zu einem Unfall gerufen worden waren, teilte die Polizei mit. Demnach schoss der Mann von hinten auf die Rücken der Polizisten.

Aus Ermittlerkreisen hieß es, es gebe derzeit keinen "eindeutigen Zusammenhang" mit der Attacke auf "Charlie Hebdo" am Mittwoch. Bei dem Anschlag waren im Stadtzentrum von Paris zwei Männer mit Kalaschnikows in die Redaktionsräume gestürmt. Sie töteten dort und auf ihrer Flucht insgesamt zwölf Menschen. Die 32 und 34 Jahre alten Hauptverdächtigen sind weiter auf der Flucht. In ganz Frankreich läuft eine Großfahndung.

cr/wl (afp, dpa)