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Bildung

Ein Paradies für Studierende

Mit 100.000 Einwohnern ist Jena recht überschaubar. Doch die Stadt an der Saale hat es in sich. Jeder vierte Einwohner studiert, in Bereichen wie Biotechnologie und optische Elektronik ist Jena international ganz vorn.

Statuen im Foyer der Universität Jena (Foto: FSU/Cott)

Kunst auf dem Campus: Skulpturen im Foyer der Uni

Die meisten, die mit dem Zug nach Jena kommen, steigen an einem Bahnhof mit dem wohl deutschlandweit schönsten Namen aus: "Jena Paradies". Und auch wenn die Stadt an der Saale nun nicht gleich der Garten Eden ist, hat sie durchaus einige paradiesische Dinge zu bieten. In nur wenigen Minuten hat man vom Bahnhof die Innenstadt und den zentralen Uni-Campus erreicht. In Jena ist nichts wirklich weit, fast alle Wege kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Die Uni präsentiert sich modern und international. Jedes Jahr schreiben sich etwa 700 ausländische Studierende neu in Jena ein. Besonders beliebt sind die Fächer Betriebswirtschaft, Medizin und Deutsch als Fremdsprache.

Lange Tradition und kurze Wege

Jeder vierte Einwohner Jenas studiert an einer der beiden Hochschulen der Stadt. Der Großteil tut das an der Friedrich-Schiller-Universität mit ihren insgesamt zehn Fakultäten. Einige Tausend angehende Ingenieure und Naturwissenschaftler besuchen die Fachhochschule. Zusammen sind es über 25.000 Studierende, die die Stadt fest im Griff haben. Nahezu paradiesische Zustände für junge Akademiker. Viele neue Ideen und Innovationen kamen über die Jahrhunderte aus Jena, unzählige Patente werden hier bis heute angemeldet. Das ist eine Stärke der 1558 gegründeten Universität am Ufer der Saale, der einzigen Volluniversität des Freistaates Thüringen. Mit großen Namen wie Goethe, Schiller, Hegel, Fichte, Schelling, Haeckel, Abbe und Zeiss im Rücken präsentiert sich die einst vom Landesherr Johann Friedrich I. gegründete "Hohe Schule" heute als moderne Universität, deren Wissenschaftler in vielen Bereichen zu den Spitzenforschern ihres Fachs gehören.

Jena - Stadt der Innovationen

Mensa der Universität Jena am Ernst-Abbe-Platz (Foto: FSU/Günther)

Einen mittlerweile weit über Deutschlands Grenzen hinaus bedeutenden Ruf genießt der sogenannte "Beutenberg-Campus" im Westen der Stadt. Zehn renommierte Institute, darunter die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck- und die Fraunhofer-Gesellschaft, und mehr als 50 private Firmen haben sich hier zu einem einmaligen Forschungsnetzwerk verbunden. Fast 2000 Mitarbeiter, vor allem Physiker, Chemiker und Biotechnologen entwickeln hier neueste Innovationen. Daneben sind mit alteingesessenen Unternehmen wie Carl Zeiss, Schott und Jenoptik weltweit führende Firmen im Bereich der optischen Digitaltechnik und Elektronik in Jena zu Hause. Für Studierende und Doktoranden bedeutet das: Jena ist ein Paradies für Forschungspraktika während und nach dem Studium und ein gutes Sprungbrett ins Berufsleben.

Gute Forschung, funktionierende Netzwerke

Kurze Dienstwege innerhalb der Universität und zwischen einzelnen Forschungsinstituten, enge Beziehungen zwischen Studierenden und Dozenten, gut ausgestattete Labore und Bibliotheken - das ist das Erfolgsgeheimnis dieser Hochschule im Herzen Thüringens. Seit Jahren kommen die Studierenden genau aus diesem Grund hierher. Dementsprechend voll sind die Studiengänge, freie Kapazitäten gibt es kaum.

Autor: Ronny Arnold
Redaktion: Study in Germany

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