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Asien

"Ein Name und eine Karte"

Im Internet stieß Deutsche-Welle-Redakteurin Ziphora Robina auf das Gedicht "Ein Name und eine Karte" aus der Feder des indonesischen Dichters Dharmadi.

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Das Gedicht war von vornherein für eine Veröffentlichung im Internet angelegt und erschien erst später gedruckt in dem Buch "graffiti gratitude". Es fällt damit unter die Kategorie "Cyber-Lyrik".

Graffiti Gratitude Buchcover f. Gedicht Ein Name und eine Karte

Buchcover

Künstler mit vielen Facetten

Der Autor Dharmadi gilt in Indonesien als "alter Meister" unter den Poeten. Seit fast 40 Jahren schreibt er Gedichte, Kurzgeschichten und Kulturkritiken. Vorher war er in der Studentenbewegung aktiv. Dharmadi hat in seiner Heimat einige Kulturwerkstätten gegründet und arbeitet heute unter anderem auch in der städtischen Kulturverwaltung der Stadt Purwokerto. Außerdem hat er mehrere Gedichtsammlungen publiziert. Mich hat sein Gedicht angesprochen, weil es mich an die Aufbruchstimmung erinnert, die eine Person empfindet, wenn sie versucht, aus ihrer Alltags-Routine auszubrechen.

Buch mit Gedicht: Ein Name und eine Karte deutsch und indonesisch

"Ein Name und eine Karte"

Hören Sie das Gedicht im Original!







Und gerade die Tatsache, dass das Gedicht zuerst im Internet veröffentlicht wurde – also dem Medium, das als schnelllebig und vergänglich gilt – verstärkt diesen Eindruck noch.



Ziphora Robina ist Redakteurin in der Indonesien-Redaktion der Deutschen Welle