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Solarenergie

Ein Mikronetz für Solarstrom — "Energy Sharing" im ländlichen Bangladesch

Millionen Haushalte und Geschäfte im ländlichen Bangladesch sind nicht ans Stromnetz angeschlossen. Ein Start-up will es ermöglichen, dass sie Solaranlagen aufs Dach bekommen und die Energie mit den Nachbarn teilen.

Video ansehen 05:25

Solarstrom in Bangladesch gemeinsam nutzen

Projektziel:  Der Bau lokaler Stromnetze soll Landflucht verhindern und die wirtschaftliche Entwicklung entlegener Dörfer vorantreiben  
Projektumsetzung: Haushalte sollen mit Solaranlagen ausgestattet werden und diese an lokale Energienetze angeschlossen werden, damit sie größere Elektrogeräte wie Kühlschränke nutzen können. Einheimischen könnte so eine Einnahmequelle durch Solarenergie verschafft werden. Die Firma SOLshare plant 160.000 Haushalte und Geschäfte bis 2021 ans Netz anzuschließen
Projektvolumen: EUR 600.000, Förderung durch die Asiatische Entwicklungsbank (ADB), GSMA, IDCOL, Weltbank und GIZ)

Etwa 17 Millionen Haushalte in Bangladesch haben keinen Zugang zum Stromnetz. Vor allem in ländlichen Regionen setzen Millionen Menschen auf ihre eigene Solaranlage auf dem Dach, um Strom zu erzeugen. Aber nicht jeder kann sich so eine Anlage leisten. Das Sozialunternehmen SOLshare will das ändern: Einzelpersonen sollen den Strom mit ihren Nachbarn teilen, mithilfe von Mikronetzen und sollen damit auch noch Geld verdienen.

Ein Film von Marion Hütter

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