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"Ein Mann des Friedens"

Die Bedeutung von Religion und der Einfluss des Papstes werden ganz unterschiedlich eingeschätzt. Lesen Sie, was DW-WORLD-Leser dazu geschrieben haben.

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Religion ist eine Verdummung der Menschheit

Selten ist so viel dummes Zeug in der Welt-Presse geschrieben worden, wie nach dem Abgang dieses großen "Machthabers über die Dummen" dieser Welt. Aber das ist ja der ganze Jammer: "Dass sich die Dummen so sicher sind und die Weisen so voller Zweifel". (Wolf Peter Reinhold)

Religion, egal welche, ist eine Verdummung der Menschheit. Nun auch noch der große Rummel mit dem verstorbenem Papst …. Warum bringen Sie nicht die Skandale des Vatikans in großer Aufmachung? Ich glaube an keine Religion, das Geschäft mit Gott ist alles nur eine indirekte Macht, die Menschen zu unterjochen. Ich verstehe nicht, dass die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten an so einen Schwindel glaubt. Ist es die Angst vor dem Tod, die die Kirche sich zu Nutzen macht? (Peter Orth)

Der Papst - ein Heiliger

Auf Ihre Frage: "Was bedeutet Ihnen der Papst Johannes Paul II.?" antworte ich, dass er für mich ein Mann des Friedens war, der den Mut hatte, sich über Religionen zu setzen, um die Menschen einander näher zu bringen. Er war äußerst sympathisch - durch seine ganze Art und auch weil er auch manchmal witzig war. Er war sehr offen, auch wenn er in manchen Bereichen sehr traditionell dachte. Ich hoffe, dass seine Nachfolger auch einen so guten Kontakt zur ganzen Welt haben werden. (Jordan)

Papst Johannes Paul II. war ein Meteor des Glaubens, der die Kirche nach den teuflischen Grauen der Konzentrationslager und des Kommunismus in das 3. Jahrtausend führte. Als Phänomenologe war er tief in den mythisch-religiösen Wurzeln des Theaters verankert, was ihn zu einem effekvollen Kommunikator machte. Mit diesen Gaben könnte er sich in der Ewigen Stadt in seiner Redekunst mit Cicero, in seiner poetischen Kraft mit Vergil messen. Unerbittlich hat er die Sache Christi auf einem ihm vorgezeichneten Weg vertreten. Er war nicht scheu, sich der Welt in einer letzten Schwachheit zu zeigen. (Christine Schnusenberg)

Der Papst war: ein Segen für die Menschenheit - und im Orient und Afrika heiß geliebt. In Europa wurde er eher belächelt und mit wenig Respekt behandelt - aufgrund seiner wohl zu altmodischen Einstellung. Gott gebe ihn die Ewige Ruhe! (Stefano)

Das Lebenswerk des Papstes ist das eines Heiligen. Es hat die Möglichkeit eröffnet, dass Konfessionen wieder zusammen kommen, das "wieder zusammen wächst, was zusammen gehört", ohne den Blick für Andere zu verbauen. Ein Heiliger! (Rainer G. Richter)

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  • Datum 06.04.2005
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