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Berlinerisch

Ein Leben für die Bühne: Velia Krause

In Berlin geboren und Herz und Schnauze immer treu geblieben: Velia Krause ist "Altberlin-Interpretin". Sie singt Lieder von Marlene Dietrich oder Zarah Leander und macht Boulevardtheater wie einst Claire Waldoff.

Porträt Velia Krause

Sie singt, tanzt und schauspielert – und das natürlich auf Berlinerisch. Velia Krause ist Urberlinerin und stolz darauf. Zu sehen ist sie im GRIPS Theater Berlin in der Revue "Linie 1".

Davor war sie Mitglied im Kabarett-Ensemble der "Stachelschweine". In einem großen Solo-Programm interpretiert sie außerdem Altberliner Gassenhauer und Chansons und natürlich Klassiker von Zarah Leander und Marlene Dietrich.

Strandbad Köpenick

Chanson als Familienerbe
"Mir geht es darum, altes Berliner Kultur- und Familienerbe zu bewahren. Mit der Berliner Musik bin ich groß geworden." Auch Velia Krauses Oma hat schon gesungen. "Und meine Mutter steht heute noch auf der Bühne."

Manchmal ist ihr Berlin zu arrogant, zu hektisch: "Ich bin kein Trubel-Mensch, deshalb wohne ich nicht direkt in der City, sondern lieber ein bisschen außerhalb. Da gibt es schöne, grüne Ecken."

Berlin im Herzen
Und wenn jetzt behauptet wird, der Potsdamer Platz sei der neue Mittelpunkt von Berlin, dann bekommt Velia Krause zuviel: "Denn das ist weiß Gott nicht das Herz von Berlin. Da soll man wirklich noch mal in die Hinterhöfe gehen und richtig den Urberliner suchen. Und den findet man dann vielleicht in der Kneipe oder so – aber nicht auf dem Potsdamer Platz, da sind nur Touristen." Berlin ist sicher nicht die schönste Stadt der Welt, meint Krause, "aber es ist meine Heimat, und da bin ich gern ein musikalischer Stadtführer."

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