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Aktuell Amerika

Ein Jahr nach dem Attentat: Boston lässt sich nicht unterkriegen

Zwei Sprengsätze explodierten beim Boston-Marathon 2013 und rissen drei Menschen in den Tod: Die US-Metropole gedenkt der Terroropfer und bekennt sich zu ihren Idealen. Der Marathon wird auch diesmal stattfinden.

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Boston lässt sich nicht unterkriegen

Es war der erste große Terroranschlag in den USA seit dem 11.September 2001, alles Leid und der ganze Albtraum waren sofort wieder lebendig: Am 15. April 2013 explodierten binnen weniger Sekunden zwei Sprengsätze im Zielbereich des Bostoner Marathonlaufs. Drei Menschen wurden in der Großstadt im US-Bundesstaat Massachusetts getötet, mehr als 260 weitere wurden verletzt.

Das gesamte Land gedenkt an diesem Dienstag des Attentats. Zum Auftakt versammelten sich die Angehörigen der Opfer am Ort der Tragödie in Boston. Auch Bürgermeister Martin Walsh and der Gouverneur von Massachusetts, Deval Patrick, kamen zu der privaten Trauerfeier. Präsident Barack Obama pries die Antwort der Stadt nach den dramatischen Tagen. In einer Erklärung würdigte er Mut und Führungskraft der Bostoner und das Vorbild derjenigen, die ihre Verletzungen bewältigten.

Der diesjährige Boston-Marathon findet eine Woche nach den Gedenkfeiern am Ostermontag statt, unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Die Stadt erwartet Hunderttausende Besucher und eine Rekordzahl von 36.000 Läufern.

Boston Strong (auf einem Transparent) wurde seit dem Attentat zu einem Inbegriff für den Zusammenhalt der Menschen in der Stadt (foto: Getty Images)

"Boston Strong" ("Starkes Boston") wurde seit dem Attentat vor einem Jahr zu einem Inbegriff für den Zusammenhalt der Menschen in der Stadt

Die Bomben hatten die aus einer tschetschenischen Familie stammenden Brüder Tamerlan und Dschochar Zarnajew gelegt, die auf ihrer Flucht auch einen Polizisten erschossen. Während Tamerlan wenige Tage nach der Attacke bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei getötet wurde, wartet Dschochar derzeit noch auf seinen Prozess. Der mittlerweile 20-Jährige sitzt im Bundesgefängnis Fort Devens in Massachusetts ein. Bei dem Prozess, der am 3. November beginnen soll, strebt das US-Justizministerium die Todesstrafe an...

SC/sti (afp, APE, dpa)

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