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Global Ideas

Ein Grenzfluss macht Klimaschutz in Panama und Costa Rica schwer

Der Grenzfluss zwischen Costa Rica und Panama sorgt für Streit. Denn er verändert immer wieder den Grenzverlauf und bedroht somit die Existenz der Bauern in der Region. Eine Zusammenarbeit gestaltet sich schwierig.

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Projektart: Anpassungsmaßnahmen
Projektziel: biologische Vielfalt erhalten, Ernährungssicherheit gewährleisten durch Aufklärung und Ausbildung der Bevölkerung (Wassermanagement), Grenzkonflikte verhindern
Projektgröße: 10.000 Menschen, die auf 289.000 Hektar (81 Prozent in Costa Rica, 19 Prozent in Panama) leben, profitieren von dem Projekt

Der Fluss Sixaola zwischen Panama und Costa Rica ist für die Bewohner der entlegenen Grenzregion Lebensgrundlage, Transportweg und Bedrohung zugleich. Der Klimawandel sorgt immer häufiger für schwere Überschwemmungen und Schlammlawinen, Ackerflächen werden zerstört, Ernten vernichtet. Die Organisation International Union for Conservation of Nature (IUCN) unterstützt die Anwohner auf beiden Seiten des Flusses. Sie sollen die Situation mit landschaftsplanerischem Know-how angehen. IUCN vermittelt auch bei Konflikten zwischen den Bewohnern. Der Fluss ändert seinen Lauf wegen des Klimawandels und damit ändert sich auch der Grenzverlauf. Äcker des costaricanischen Bauern liegt auf einmal in Panama und umgekehrt. Ganz anders gehen die indigenen Stämme der Region mit den Veränderungen um. Das Volk der Bribris kennt keine Grenzstreitigkeiten oder Nationalbewusstsein. Sie kämpfen mit dem veränderten Klima, das ihre Kakaopflanzen angreift.

Ein Film von Joanna Gottschalk

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