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Europa

Ein (fast) normaler Flugtag

Nach den tagelangen Luftraumsperrungen in Europa ist der Flugverkehr in Deutschland wieder weitgehend störungsfrei. Ähnliches gilt für den europäischen Luftverkehr.

Flugzeug unter einem strahlend blauen Himmel (Foto: ap)

Flugverkehr normalisiert sich

Fast der gesamte Luftraum über dem Kontinent ist offen. Das teilte die Luftfahrtbehörde Eurocontrol am Donnerstag (22.04.2010) mit. Nur der Luftraum über Teilen Norwegens und Schwedens ist wieder gesperrt worden, hier kann es vereinzelt zu Ausfällen kommen. Ansonsten dürften etwa 28.000 bis 29.000 Flüge am Donnerstag abgefertigt werden.

Reisende sollten sich informieren

In Deutschland können Reisende weitgehend mit Normalität rechnen. Die Abflugstafeln an den Drehkreuzen Frankfurt und München zeigten allerdings noch vereinzelt gestrichene Flüge. Passagiere müssten auch in den kommenden Tagen mit Behinderungen rechnen, sagte eine Sprecherin des Betreibers Fraport. In Frankfurt sollten am Donnerstag 80 Flüge ausfallen. Am Mittwoch hatte der Airport noch die Hälfte aller 1400 Verbindungen streichen müssen. Europas größte Airline, die Lufthansa, plante für Donnerstag wieder das volle Flugprogramm. "Es ist heute ein ganz normaler Tag", sagte ein Sprecher.

Bald kommen alle wieder an

Startendes Flugzeug (Foto: ap)

Es geht wieder aufwärts im europäischen Flugverkehr

Auch Deutschlands zweitgrößter Airport in München meldete eine Normalisierung. "Das geht schneller, als wir dachten", sagte ein Sprecher. Am Abend habe es noch lange Schlangen an den Umbuchungsschaltern gegeben, 50 Menschen hätten auf Feldbetten im Flughafen übernachtet. "Auch diese Leute haben aber heute die Chance, bald dahin zu kommen, wo sie hin wollen", sagte der Sprecher. Auch an den anderen deutschen Airports gingen wieder deutlich mehr Flugzeuge an den Start.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hatte am Mittwoch flächendeckend den Luftverkehr nach Instrumentenflugregeln (IFR) erlaubt. Zuvor war das Fliegen nur mit Sondergenehmigungen im Sichtflug erlaubt. Ursache für die tagelangen Sperrungen zahlreicher Lufträume in Europa war eine aus Island kommende Vulkan-Aschewolke.

Autorin: Pia Gram (dpa, apn, rtr)
Redaktion: Hajo Felten

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