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Reise

Ein durchmischter Sommer geht zu Ende

Trockenheit, Hitzewelle, Regenfluten, Gewitterstürme: Dieser deutsche Sommer hatte es in sich. Unter dem Strich allerdings glichen sich die Extreme fast aus.

Strandwetter an der Ostsee

An der Ostsee führte das sonnige Wetter das ein oder andere Mal zu überfüllten Stränden

Es begann im Juni mit großer Trockenheit und der ersten Hitzewelle über Pfingsten, im Juli kamen viele Gewitter mit Regengüssen, und der August fühlte sich mancherorts mit zahlreichen Unwettern schon herbstlich an. Insgesamt sei der meteorologische Sommer in Deutschland aber 0,9 Grad wärmer gewesen als im langjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in einer ersten Bilanz mit. Der höchste Temperaturwert wurde mit 37,7 Grad Celsius in Rheinau-Memprechtshofen südwestlich von Baden-Baden gemessen.

Im Juli habe sich der Hochsommer mehr in den Norden und Osten des Landes zurückgezogen. Vor allem die Ostseeküste profitierte davon, die mit fast 900 Stunden zu den sonnenreichsten Gebieten zählte. Am Alpenrand im Süden dagegen zeigte sich die Sonne teilweise nicht einmal 500 Stunden. Der Deutsche Alpenverein in München spricht daher von einer "eher miserablen Saison". "Es war insgesamt ein sehr nasser Sommer. Da bleiben viele Wanderer und Mountainbiker weg", sagte Simon Neumann, Wirt der Reintalangerhütte im Wettersteingebirge. Insgesamt fiel in Deutschland seit Anfang Juni mit 272 Litern pro Quadratmeter 13 Prozent mehr Niederschlag als sonst.

Nun hoffen die Hüttenwirte im Süden auf einen schönen Herbst, der die Ausfälle zumindest teilweise noch ausgleichen kann. Eine Großwetterlage mit warmer Luft aus Südwesten könnte diesen Wunsch erfüllen. Nach Erwartungen der Meteorologen könnten die Temperaturen dann sogar noch einmal auf sommerliche 27 Grad klettern.

ld/ej (dpa)