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Ein deutsches Wirtschaftswunderkind

Dirk Ulrich Kaufmann
22. November 2016

Trumps erster Streich: Good-bye, TPP! +++ In Peking herrscht darob gute Laune +++ Wegen CETA vor den EuGH +++ Ekel-Shrimps aus Fernost +++ Lars Windhorst, ehemaliges Wirtschaftswunderkind. wird 40 Jahre alt

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Der "President elect", der in wenigen Wochen der mächtigste Mann der Welt sein wird, hat gestern eine Video-Botschaft veröffentlicht. Und darin hat Donald Trump angekündigt, das erste, was er als US-Präsident tun werde, wäre die Kündigung des pazifischen Freihandelsabkommens TPP.

Nun herrscht nicht nur Verzweiflung ob dieser Ankündigung. Schließlich ist Trump unter anderem ja gerade wegen dieses Versprechens gewählt worden. Und in Peking freut man sich geradezu diebisch über diese Entscheidung des kommenden Präsidenten.

Für TPP wird gerade die Grube ausgehoben, TTIP wird bald beerdigt und auch bei CETA ist längst nicht alles in trockenen Tüchern. Einige EU-Parlamentarier wollen nun den Europäischen Gerichtshof bemühen, um auch dem Freihandel mit Kanada den Garaus zu machen.

Für diesen Beitrag müssen wir eigentlich um Entschuldigung bitten, so unappetitlich ist er. Aber sei's drum: Wir verbuchen das unter Verbraucher-Information und hoffen, dass Sie bereits gegessen haben. Hoffentlich waren es keine Shrimps aus Südostasien...

Mit Donald Trump haben wir begonnen und mit Einem, der irgendwie genauso wirkt, hören wir auf: Unglaublich von sich selbst überzeugt und, wenigstens phasenweise, auch unheimlich erfolgreich - Lars Windhorst. Er wird jetzt 40 Jahre alt und galt einmal als deutscher Musterkapitalist. Inzwischen hat er auch ein paar Pleiten hingelegt, ganz wie der große Donald eben.

 

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann