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Ein deutscher Maler - Zum Tode des Künstlers Bernhard Heisig

Bernhard Heisig vor einigen seiner Bilder im Schloss Neuhardenberg (Foto: dpa)

Bernhard Heisig vor einigen seiner Bilder im Schloss Neuhardenberg

Bernhard Heisigs "künstlerische Leistung liegt in der lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Traumata einer Biographie, die aus Krieg und Diktatur in eine weitere Diktatur und den Kalten Krieg überging" - so hieß es vor fünf Jahren in der großen Bernhard Heisig-Ausstellung im Martin Gropius Bau in Berlin. Heisig war Soldat im Nationalsozialismus, er war später in der SED, ein gefeierter Staatskünstler, aber auch ein Verstoßener und dann Wiederaufgenommener der DDR. 1986 malte er Helmut Schmidt für die Kanzlergalerie in Bonn, heute hängt sein Gemälde "Zeit und Leben" in der Cafeteria des Reichstages. Heisig, dessen Bilder abstrakt und gegenständlich zugleich waren, stand in der Tradition deutscher Künstler wie Max Beckmann und Oskar Kokoschka. Am Freitag (10.06.2011) ist Heisig im Alter von 86 Jahren gestorben.

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