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Aktuell Nahost

Ein Baby Terror-Opfer in Jerusalem

Ein Mann rast mit seinem Auto in eine Menschenmenge an einer Straßenbahn-Haltestelle. Es war höchstwahrscheinlich wieder die Tat eines militanten Palästinensers - und es traf einmal mehr die Unschuldigsten.

Ein Palästinenser hat nach Angaben der israelischen Polizei bei einem Anschlag in Jerusalem ein Baby getötet und acht weitere Menschen verletzt. Zwei der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand. Der Mann aus dem arabischen Ostjerusalem sei mit hoher Geschwindigkeit mit einem Auto in eine Menschenmenge an einer Straßenbahnhaltestelle gerast, berichteten Rettungskräfte.

Israels Regierungssprecher Ofir Gendelman teilte mit, der mutmaßliche Täter sei ein "palästinensischer Terrorist" und Mitglied der im Gazastreifen regierenden radikalislamischen Hamas. Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen 21-Jährigen aus dem Viertel Silwan, der auch schon einmal im Gefängnis gesessen habe. Das Fahrzeug soll auf den Namen seines Vaters registriert sein.

Mutmaßlicher Täter erliegt seinen Verletzungen

Der junge Mann erlitt schwere Verletzungen, als er auf der Flucht von Sicherheitskräften angeschossen wurde. Stunden später ist er in einem Jerusalemer Krankenhaus an den Folgen seiner Verletztungen gestorben.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ordnete eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen an, wie sein Sprecher mitteilte. Die Polizeipräsenz in Jerusalem soll demnach verstärkt werden. In Israel ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Anschlägen mit Autos und gekaperten Baggern gekommen. Zuletzt hatte ein Palästinenser im August im Zentrum Jerusalems mit einem Baufahrzeug einen Bus gerammt und einen Menschen getötet.

sti/kle (afp, dpa)