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Podcast Wirtschaft

Ein anderes Wachstum für China? (05.03.2012)

Peking will weniger exportabhängig sein +++ Neue IT-Technik in Hannover +++ PS-Protzen in Genf +++ Ölsand-Buddeln in Kanada +++

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (05.03.2012)

Geringeres Wachstum in China

Die Flaute in Europa macht inzwischen auch China zu schaffen, der weltgrößten Exportnation. Das Wirtschaftswachstum dort wird schwächer, die Regierung rechnet für dieses Jahr nicht mehr mit fast zweistelligen Wachstumsraten, sondern nur noch mit 7,5 Prozent. Regierungschef Wen Jiabao mahnte daher ein anderes Wachstum an: nachhaltiger soll es sein und weniger abhängig vom Export. Doch ein Umbau des Wachstumsmodells braucht Zeit, und neue Impulse sind von der Regierung nicht zu erwarten. Das berichtet unsere Korrespondentin in Peking, wo gerade die jährliche Sitzung des Nationalen Volkskongresses stattfindet.

CeBIT in Hannover

Am diesem Montagabend wird sie offiziell eröffnet – die Computer und IT-Messe Cebit in Hannover. Nach eigenen Angaben ist die Messe noch immer die weltgrößte ihrer Art. Allerdings geht es auf der Messe kaum um die Vorstellung neuer Computer oder schicker Tablet-PCs. Stattdessen redet man hier gerne über Grundsätzliches: Sicherheit etwa und Mobilität.

PS-Protzen in Genf

Widersprüche zu vereinigen – das gehört zum Geschäft der großen Automessen dieser Welt. Im Rampenlicht stehen immer teure Edel-Autos mit endlos viel PS. Gleichzeitig betonen Veranstalter und Fachpresse, dass umweltfreundliche Fahrzeuge mit "grünen Antrieben" ein besonderer Schwerpunkt der Messe seien. So ist es auch dieses Jahr in Genf, wo ab dem 8. März rund 700.000 Besucher beim Autosalon erwartet werden.

Ölsandbuddeln mit deutscher Hilfe

Von den Autos zum Treibstoff, genauer: zum Erdöl. In ölreichen Ländern wird es meist aus der Erde gepumpt. Man kann es aber auch aus Ölsand gewinnen. In der kanadischen Provinz Alberta lagern riesige Ölvorkommen im Sand, doch der Abbau ist aus Umweltgründen höchst umstritten. Die Kanadier haben daher deutsche Forscher gebeten, beim Ölsand-Abbau zu helfen

Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker

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