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Terrorismus

Ehemaliger Al-Kaida-Führer bei US-Luftangriff in Syrien getötet

Das US-Militär hat im syrischen Idlib elf Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet. Darunter ist auch ein ranghoher früherer Kommandeur.

Luftangriff auf Idlib, Syrien (Reuters/A. Abdullah)

Straßenzug in Idlib nach einem Luftangriff im Juli 2016

Wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte, wurde Abu Hani al-Masri bei zwei gezielten Luftangriffen in Idlib Anfang des Monats getötet. Der Kämpfer war vor allem in den 80er und 90er Jahren aktiv. Er arbeitete damals eng mit Al-Kaida-Chef Osama bin Laden und dem aktuellen Terrorchef Aiman al-Sawahiri zusammen.

Al-Masri habe früher die Ausbildungslager in Afghanistan bewacht. Er habe dort "tausende Terroristen rekrutiert, indoktriniert, ausgebildet und ausgerüstet", erklärte das Pentagon. Der nun getötete Al-Kaida-Veteran soll außerdem bei der Gründung des Ägyptischen Islamischen Dschihads geholfen haben, der "ersten sunnitischen Gruppe, die bei ihren Angriffen Selbstmordattentäter einsetzte".

Militärschläge gegen IS und Al-Kaida

Die USA sind in Syrien vor allem auf den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) konzentriert. Zuletzt ging die US-Armee dort aber auch immer wieder gegen Al-Kaida vor. Die Provinz Idlib wird zu großen Teilen von dem früheren syrischen Ableger des Netzwerks, der Fateh-al-Scham-Front, kontrolliert. Die Luftschläge dämmten die Schlagkraft von Al-Kaida bedeutend ein, hieß es vom Pentagon. Die USA würden ihre Strategie, Al-Kaida in Syrien anzugreifen, fortsetzen. Sichere Häfen für Terroristen würden nicht geduldet.

vk/sti (dpa, afp)

 

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