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Ostmitteleuropa

Egon Bahr für seine Verdienste um die polnisch-deutsche Annäherung ausgezeichnet

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Warschau, 14.11.2002, PAP, poln.

Egon Bahr, der deutsche Politiker und Mitgestalter des polnisch-deutschen Abkommens vom Jahre 1970, ist am Mittwoch (13.11.) von Präsident Kwasniewski mit dem Kommandeurskreuz mit Stern des Verdienstordens der Republik Polen ausgezeichnet worden. "Ein wichtiger Freund Polens wurde heute ausgezeichnet, der sehr viel zu der Verwirklichung der polnisch-deutschen Annäherung beigetragen hat", sagte Präsident Kwasniewski auf der Feier und betonte, dass Egon Bahr zu den Architekten der neuen Ostpolitik Deutschlands gehörte, ohne die es keine Entspannung und Demokratisierung des Ostblocks gegeben hätte. Auch das Ende des kalten Krieges und die politischen Veränderungen der neunziger Jahre wären ohne sie undenkbar gewesen.

"Ich möchte Ihnen versichern, dass viele meiner Landsleute sich noch heute an die rührende Geste des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt erinnern, der vor dem Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos niederkniete", sagte Präsident Kwasniewski zu Egon Bahr. (...)

"Vor 50 Jahren schien der Graben zwischen Polen und Deutschland unüberwindbar zu sein. Heute sind wir Freunde und Verbündete geworden und bald werden wir auch Partner in der Europäischen Union sein", fügte der polnische Präsident hinzu. (...) (Sta)

  • Datum 14.11.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2ps2
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