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KINO

Edgar Selge als rasender Reporter

Der Schauspieler mimt in seinem neuen Kinofilm "Im nächsten Leben" einen ehemaligen DDR-Reporter. Im Leben nach dem Mauerfall findet er sich nur mit Mühe zurecht.

Porträt Edgar Selge (ap)

Edgar Selge gibt Auskunft

Edgar Selge ist auf vielen Bühnen zu Hause. Vor den Film- und Fernsehkameras bewegt er sich ebenso souverän wie auf den deutschsprachigen Theaterbrettern. Der Mann ist ein echter Hingucker. Zumindest für die, die filigrane Schauspielkunst zu schätzen wissen. Seine bekannteste Rolle füllt er seit ein paar Jahren beim "Polizeiruf 110" aus: dort spielt er den einarmigen Ermittler Jürgen Tauber. Jochen Kürten hat sich mit Edgar Selge über "Im nächsten Leben" unterhalten.

Außerdem in der Sendung:

Denkwürdiges Konzert

Kurz nach dem Mauerfall machte sich die westdeutsche Band "Einstürzende Neubauten" auf den Weg um in Ost-Berlin ein Konzert zu veranstalten. Ein denkwürdiges Ereignis, nicht nur für die Musiker. Viele Ostberliner pilgerten damals zum ersten Auftritt der Experimentalmusiker. Dabei damals auch: prominente Fans der "Neubauten" wie der Dramatiker Heiner Müller. Uli Schüppel erinnert in seiner Dokumentation "Elektrokohle" an dieses bewegende Konzert.

Propaganda und Stil

Leni Riefenstahl hat Filmgeschichte geschrieben. Mit ihren Propagandafilmen während des Nationalsozialismus erregte sie nicht nur zu Kriegszeiten Aufsehen. Auch nach dem 2. Weltkrieg blieb die Regisseurin heftig umstritten. Die einen bewunderten ihr Stilbewußtsein, die anderen warfen ihre schreckliche Verdrängung vor. Robert Bales erinnert in der Reihe "Klassiker der deutschen Kinogeschichte" an Leni Riefenstahl.

Breaking the Waves

Vor kurzem noch stand der Däne Lars von Trier im Mittelpunkt der Diskussionen bei den Filmfestspielen in Cannes. Sein neues Opus "Antichrist" sorgte für heftige Auseinandersetzungen. Jetzt kan man sein frühes Meisterwerk "Breaking the Waves" auf DVD sehen. Bei Kinowelt/Arthaus ist das starke Melodrama von 1996 erschienen.

Audio und Video zum Thema